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CSU Steinwiesen
Mit 97 Prozent zur Bürgermeister-Kandidatur
Nominierung CSU Steinwiesen
Sven Schuster will Bürgermeister von Steinwiesen werden. // Foto: Schuster
Signet des Fränkischen Tags von Susanne Deuerling
Steinwiesen – Mit einem klaren Votum legt sich die CSU in der Marktgemeinde Steinwiesen auf ihren Bewerber für den Posten des Bürgermeisters fest. Mit welchen Ideen er die Bürger überzeugen will.

Geschlossen nominiert die CSU der Marktgemeinde Steinwiesen Sven Schuster zum Bürgermeisterkandidaten. Die Mitglieder der Ortsverbände Steinwiesen, Neufang und Nurn stimmten am Samstagabend mit über 97 Prozent für Sven Schuster. Die Kandidatenliste für den Marktgemeinderat wurde ebenso bestätigt. 

Im sehr gut besuchten Sportheim in Neufang begrüßte Vorsitzender Rudolf Kotschenreuther den Kreisvorsitzenden der CSU, Bernd Liebhardt, der auch die Wahlleitung übernahm, und den Kreisvorsitzenden der JU, Marius Bittner. Zu Beginn ließ Kotschenreuther die Erfolge von Gerhard Wunder und der CSU in den letzten 30 Jahren Revue passieren. Er danke Bürgermeister Wunder für dessen unermüdlichen Einsatz für den Markt Steinwiesen.

Sven Schuster soll Gerhard Wunders Erfolge fortsetzen

„Die Errungenschaften von Gerhard Wunder wären abendfüllend“, sagte Kotschenreuther. Er zählte beispielhaft die Dorferneuerung Birnbaum, die Ortsdurchfahrt Steinwiesen, die Sanierung der Kulturhalle in Steinwiesen, die Flurbereinigung Nurn sowie die Sanierung des Mehrzweckhauses in Nurn auf.

Nun gelte es, nach 30 Jahren erfolgreicher Arbeit, in die Zukunft zu blicken und die richtigen Weichen zu stellen. Der Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende der CSU Nurn, Jürgen Eckert, schlug Sven Schuster als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 8. März 2026 vor. Es gab keinen weiteren Vorschlag. 

Nominierung CSU Steinwiesen
Sven Schuster (3.v.r.) tritt für die CSU an. // Foto: Susanne Deuerling

Sven Schuster betonte, wie wichtig Zusammenhalt, Miteinander, Kommunikation und Transparenz für die Zukunft der Gemeinde sind – eine Botschaft, die auf breite Zustimmung im vollbesetzten Saal des Sportheims stieß. 

Große Aufgaben, schrumpfende Förderungen

Der Kandidat ging auf die immer mehr werdenden Aufgaben für Kommunen auf der einen Seite und auf die immer kleiner werdenden Fördertöpfe auf der anderen Seite ein. Er erläuterte den rückläufigen Finanzausgleich, was das Arbeiten einer Kommune nicht einfacher mache. In Zukunft werde es umso wichtiger sein, einen guten Draht zu Behörden und Politik zu haben, um das Bestmögliche für Steinwiesen zu erreichen. Diesen Draht habe er.

Im zukünftigen Markgemeinderat werden auch unangenehme Entscheidungen getroffen werden müssen. Man muss gemeinsam das Notwendige vom Wünschenswerten unterscheiden, wie Schuster prognostizierte. Trotzdem wird man seiner Ansicht nach gezielt Investitionen in die Infrastruktur und somit in die Zukunft des Marktes Steinwiesen tätigen.

Schuster betonte, dass die zukünftigen Aufgaben nur gemeinsam zu lösen sind. Er bot seine Hand jeder demokratischen Gruppierung und Partei für eine gute Zusammenarbeit an. 

Kandidatenliste der CSU zur Gemeinderatswahl in Steinwiesen

Insgesamt stellen sich 16 engagierte CSU-Kandidatinnen und -Kandidaten aus der Marktgemeinde zur Wahl. Sie sind zwischen 23 und 58 Jahre alt. Rudolf Kotschenreuther hob die Geschlossenheit der CSU hervor und lobte die Kandidatinnen und Kandidaten mit den Worten: „Das ist für mich die beste Liste, die wir als CSU bisher in Steinwiesen präsentieren und dem Wähler anbieten dürfen“. 

Nominierung CSU Steinwiesen
Mit 97 Prozent der Stimmen nominiert: Sven Schuster (8.v.l.) lässt sich zur Kommunalwahl am 8. März 2026 als Bürgermeisterkandidat in Steinwiesen aufstellen. // Foto: Susanne Deuerling

Die Liste im Überblick: 1. Sven Schuster, 2. Rudolf Kotschenreuther, 3. Christian Kremer, 4. Jürgen Eckert, 5. Lukas Richter, 6. Günter Partheymüller, 7. Nico Michel, 8. Christoph Müller, 9. Sabine Unglaub, 10. Vinzenz Sesselmann, 11. Bernd Daum, 12. Marco Kotschenreuther (Kuni), 13. Pascal Ströhlein, 14. Markus Merkl, 15. Kristina Hoffmann, 16. Andreas Förtschbeck.

Ersatzkandidaten sind: Johannes Backer, Jörg Greser und Wolfgang Schrepfer.

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