Weihnachtsbaum
Gütesiegel für den Qualitätsstandard
Für die Qualität von Weihnachtsbäumen gibt es Gütesiegel.
Für die Qualität von Weihnachtsbäumen gibt es Gütesiegel.
Foto: Swen Pfoertner/dpa
Maria Löffler von Maria Löffler Fränkischer Tag
Kronach – Die Bandbreite an Gütesiegeln für Weihnachtsbäumen ist mittlerweile fast unüberschaubar. Worauf zu achten ist.

Echte Bäume, Plastikbäume, Bäume aus Holz oder Wellpappe, um nur ein paar zu nennen. Allerdings helfen mittlerweile Gütesiegel dabei, Anbau und Herkunft einzuordnen. Und auch für Plastikbäume gibt es Gütesiegel.

Unterschiedliche Kriterien

Das macht die Lage allerdings nicht überschaubarer, denn jedes Siegel erfüllt unterschiedliche Kriterien. Da muss unterschieden werden zwischen Bäumen aus nachhaltiger Landwirtschaft zum Beispiel oder aus ökologischer Forstwirtschaft. Oder dem Anbau aus ökologogischen Gesichtspunkten. Es gibt regionale Bäume, FairyTrees (fair gehandelt) oder eben zertifizierte Bio-Weihnachtsbäume. Eines dieser Siegel (Bild) hat der Verband „Natürlicher Weihnachtsbaum“ entwickelt.

Es steht für mehr Klima-, Natur- und Arbeitsschutz. Oft stößt der Käufer aber auch auf Siegel wie „Bioland“, „Naturland“, „Demeter“, das „EU-Biosiegel“ oder das „FSC-Zertifikat“, die übrigens auch die Verbraucherzentrale als vertrauenswürdig einstuft.

Allerdings warnt die auf ihrer Internetseite davor, dass manch andere Labels weder unabhängig geprüft, noch den Anforderungen für den Standard der Bio-Baumerzeugung entsprächen.

Zudem wurde als Hilfe für den Verbraucher das Herkunftszeichen „Bayerischer Christbaum“ entwickelt. Dieser Baum hat nur kurze Transportwege hinter sich und bleibt somit wesentlich länger frisch.

Auf Herkunft achten

Eine Variante zum echten Baum ist der künstliche Christbaum. Für ihn spricht seine lange Haltbarkeit. Zwar ist er meist teuer, aber er sieht einem echten Baum täuschend ähnlich.

Wenn möglich, sollte man hier aber dringend auf Herkunft und Verarbeitung achten. Es gibt auch in diesem Segment Bäume mit sehr hohen Qualitätsstandards.

Zu den jährlich wachsenden Trends zählt allerdings auch der Baum aus Holz oder Wellpappe. Den kann man entweder schon fertig kaufen, oder man kann selbst kreativ werden.

Anleitungen dazu findet man im Internet. Wie wäre es denn zum Beispiel mit einer Latten-Tanne, einem Leiter-Weihnachtsbaum oder einer kreativen Stapeltanne aus Holzkisten? Alternativ dazu gibt es auch die Möglichkeit, sich einen Weihnachtsbaum aus Wellpappe zu basteln. Auch diese Variante kann jahrelang wiederverwendet werden und ist selbstverständlich recycelbar.

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