Die Frauenkünstlergruppe „Auf unsere Art“ präsentiert ihre Werke im Rahmen der Ausstellung „Natürlich“. Zur Vernissage begrüßte Bernhard Gößmann-Schmitt die Gäste. Als Vorsitzender des Vereins erLebenskunst und Dritter Bürgermeister von Ramsthal hieß er Besucherinnen und Besucher im Haus am Ramsthaler Weg willkommen.
Vielschichtiges Thema
Die Ausstellung knüpft an die erfolgreiche Schau „Pink“ aus dem vergangenen Jahr an, bei der ebenfalls sechs Frauen ihre Arbeiten präsentierten. Nun setzen die Künstlerinnen – Monika Redelberger, Eva Markert, Jana Strauß, Ilka Seichter, Isolde Loeb und Sybille Schubert – ihre gemeinsame Ausstellungsidee mit einem neuen Thema fort – jede auf ihre eigene Art.
Wie vielschichtig „Natürlich“ sein kann, zeigt auch Isolde Löbs Text „natürlich“. Darin verbindet sie Naturbeobachtungen mit Gedanken über das Leben: über Freundschaft, Sehnsucht, Vergänglichkeit, Freude und die Frage, was man noch erleben möchte. Der Text macht deutlich, dass Natürlichkeit nicht nur draußen zu finden ist. Sie zeigt sich auch darin, das eigene Leben mit seinen Veränderungen und Widersprüchen anzunehmen.
Kunst-Entstehung miterleben
Neu stellt in diesem Jahr Jana Strauß aus Hambach erstmals ihre Arbeiten aus. Sie arbeitet mit Acryl und Pastellölkreiden, zeigt Collagen und Fotografien. Ihre ersten Erfahrungen mit der Organisation und den Voraussetzungen im Haus erLebenskunst sind durchgehend positiv und sie schätzt die idyllische Lage von Ramsthal. Die Schau ist zugleich eine Einladung, Kunst nicht nur anzusehen, sondern ihre Entstehung mitzuerleben. Über die Laufzeit bis zum Sonntag, 29. November bietet das Programm zahlreiche Gelegenheiten, selbst kreativ zu werden und unterschiedliche Zugänge zur Kunst kennenzulernen. Auf dem Plan stehen unter anderem Malen mit Acryl, eine Schreibwerkstatt, Zentangle, Kunst und Yoga, freies Tanzen und Klangentspannung. Künstler- und Spendencafés schaffen weitere Anlässe für Begegnungen im Haus.
Selbst ausprobieren
So wird „Natürlich“ zu mehr als einer Ausstellung über die Natur: Die Künstlerinnen teilen ihre Leidenschaft, öffnen Einblicke in kreative Prozesse und ermutigen dazu, selbst auszuprobieren, was sich mit Farbe, Bewegung, Sprache oder Stift ausdrücken lässt. Die Ausstellung im Haus erLebenskunst, Ramsthaler Weg 14, ist noch bis zum 29. November zu sehen. Die Öffnungszeiten und das vollständige Programm gibt es unter: erlebenskunst-ramsthal.de/terminkalender/











