0
Veranstaltungen stehen fest
Wie vier Museen in der Rhön kooperieren
Nicolas Zenzen (Leiter Henneberg-Museum), Elfriede Böck (Leiterin Museum Herrenmühle), Annette Späth (Leiterin Museum Obere Saline) und Christina Schuhmann (Vertreterin Museen in der Schranne) stellten die neue Kooperation im Museum Obere Saline vor.
Nicolas Zenzen (Leiter Henneberg-Museum), Elfriede Böck (Leiterin Museum Herrenmühle), Annette Späth (Leiterin Museum Obere Saline) und Christina Schuhmann (Vertreterin Museen in der Schranne) stellten die neue Kooperation im Museum Obere Saline vor. // Nicolas Zenzen (Leiter Henneberg-Museum), Elfriede Böck (Leiterin Museum Herrenmühle), Annette Späth (Leiterin Museum Obere Saline) und Christina Schuhmann (Vertreterin Museen in der Schranne) stellten die neue Kooperation im Museum Obere Saline vor.
Landkreis Bad Kissingen – Gemeinsame Events, eine neue Homepage und ein Stempelspiel – vier Museen aus den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld arbeiten künftig zusammen. Das steckt dahinter.

Schon früher haben Museen in der Region zusammengearbeitet. Aber gerade der Museumsverbund Rhön-Saale war die letzte Zeit nicht mehr wirklich aktiv. Nun haben sich vier Einrichtungen zu den „Museen Fränkische Saale“ zusammengeschlossen. Dabei sind das Museum Obere Saline aus Bad Kissingen, das Museum Herrenmühle aus Hammelburg, das Henneberg-Museum aus Münnerstadt und die Museen in der Schranne aus Bad Königshofen.

„Wir erhoffen uns, neue Themen greifbar und erlebbar zu machen“, sagt Peter Weidisch, Kulturreferent der Stadt Bad Kissingen. Der Verbund will ganzjährig Events, Workshops und Ausstellungen anbieten.

Grundsätzlich muss er dabei die verschiedenen Schwerpunkte der Einrichtungen vereinen. So vermittelt das Henneberg-Museum die Historie Münnerstadts, das Museum Herrenmühle die Themen Wein und Brot und die Museen in der Schranne die innerdeutsche Grenze sowie die Archäologie zwischen Stein- und Neuzeit. Das Museum Obere Saline beschäftigt sich mit den Aufenthalten von Otto von Bismarck in der Kurstadt, mit Spielzeug, mit Salz und Salzgewinnung sowie Bad Kissingen als Heil- und Weltbad.

Erste Veranstaltungs-Reihe geplant

Die Vereinigung startet mit der Reihe Museums-Quartett. „Wir haben uns gefragt, was uns verbindet. Das sind die regionale Kultur und Geschichte, die Kulturlandschaft und der Genuss“, erklärt Nicolas Zenzen, Leiter des Henneberg-Museums. So schaut auch das Programm aus – das mit vielen Konzerten und Veranstaltungen zum Thema Wein aufwartet. „Der Wein ist einfach sehr prägend für unsere Region“, sagt Elfriede Böck, Leiterin des Hammelburger Museums.

Den Anfang macht das „Hammelburger Weinquartett“ am Freitag, 21. August, um 19 Uhr mit einer besonderen Führung durch das Museum Herrenmühle. Die Gruppe Quetschgebläse spielt am Sonntag, 13. September, um 14.30 Uhr Stimmungsmusik auf dem Kunsthandwerkermarkt in Bad Königshofen. Die Museen in der Schranne machen am Sonntag, 13. September, um 16 Uhr bei „Geschichte zum Schmecken“ eine Weinreise. Am Samstag, 19. September, um 19 Uhr thematisiert das Museum Obere Saline beim „Kissinger Weinquartett“, wie Otto von Bismarck auf Getränke und Speisen blickte.

Die Hammelburger Weinprinzessin Jana Eckert präsentiert am Samstag, 26. September, um 14 Uhr vier lokale Weine abgestimmt mit belgischer Schokolade. Die Band Kilian, Kolonat und Tonart führt am Freitag, 9. Oktober, um 19 Uhr einen Mix aus fränkischer Volksmusik, Jazz und Balkanmelodien in der Alten Aula in Münnerstadt auf. Im Henneberg-Museum lässt sich am Mittwoch, 28. Oktober, um 19 Uhr  Wissenswertes zur Mürschter Trinkgeschichte erfahren. Zum Abschluss am Samstag, 21. November, um 20 Uhr gibt The Rick Hollander Quartet ein Jazzkonzert im Museum Obere Saline. 

Neue Homepage

„Wir gehen mit den Veranstaltungen auch raus aus den Museen“, sagt Annette Späth, die das Museum Obere Saline leitet. Ideen für weitere Events gibt es schon, sind aber noch nicht spruchreif. Auf der neugestalteten Homepage www.museen-fraenkische-saale.de findet sich eine Übersicht gemeinsamer Aktivitäten – auch in einfacher Sprache. „Wir werden die Webseite immer mit neuen Informationen bespielen“, sagt Christina Schuhmann, Vertreterin Museen in der Schranne. Darüber hinaus informiert der Verbund über die vier Museen und hat die jeweiligen Internetauftritte verlinkt.

Auch das Logo steht schon fest: Die vier überlappenden Punkte entsprechen ungefähr dem Verlauf der Saale und der geografischen Lage der Museumsstandorte. Zudem finden sich die charakteristischen Farben der Museen im Logo wieder.

Haben die Besucher ein Museum besichtigt, bekommen sie einen Stempel auf ihrer Sammelkarte. „Bei vier Stempeln erhält man ein individuell gestaltetes Notizbuch“, sagt Elfriede Böck.

Hinweis: Mehr Informationen zur Kooperation und den Veranstaltungen gibt es auf www.museen-fraenkische-saale.de.

Inhalt teilen
  • kopiert!