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Rhöner Ausflugsziel
Gemündener Hütte wegen Brand vorläufig geschlossen
Bild Gemündener Hütte mit Spielplatz.jpg
Welche ist die liebste Wanderhütte in der Rhön? Das haben wir Sie gefragt. Ihr Favorit bei der Abstimmung war die Gemündener Hütte am Kreuzberg bei Bischofsheim. // Markus Büttner (Archivfoto)
Signet des Fränkischen Tags von Michael Nöth
Kreuzberg
Kreuzberg – Nach einem kleinen Brand im Pelletofen der Hütte ist der Gastraum verraucht. Am Dienstag untersucht eine Fachfirma die Auswirkungen. Wie es nun weitergeht.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag mussten die Feuerwehren aus Haselbach und Bischofsheim kurz vor 4 Uhr am Morgen zur Gemündener Hütte am Kreuzberg im Landkreis Rhön-Grabfeld ausrücken. Die Übernachtungsgäste hatten die Wehren alarmiert, weil sie von Rauchmeldern geweckt wurden.

Wie Hüttenchefin Verena Göpfert auf Anfrage der Redaktion erklärte, habe im Pelletofen im Gastraum ein Brand auf den Lagertank am Ofen übergegriffen. Das habe zu der Rauchentwicklung geführt, die dann die Melder in Gang setzte. „Unsere Gäste konnten alle unbeschadet das Gebäude verlassen. Und sie haben Gott sei Dank schnell die Feuerwehr alarmiert“, sagt die Hüttenwirtin.

Die Wehren seien innerhalb kürzester Zeit vor Ort gewesen. Sie hätten professionell den Ofen aus dem Gebäude geschafft und im Freien abgelöscht. „Das war es auch schon. Die Brandschäden waren eigentlich nicht schlimm. Nur die Rauchentwicklung war heftig“, erklärt Verena Göpfert. Der Rauch habe sich durch die offenen Räume auch bis in die Küche durchgezogen. „Was leider bleibt, ist der Brandgeruch“, so die besorgte Hüttenwirtin.

Fachfirma für Brandsanierung engagiert

Daher haben sie sofort eine Fachfirma für Brandsanierung engagiert. Sie schaue sich den Zustand der Hütte genau an. Danach könne man erst sagen, wie die betroffenen Räumlichkeiten wieder für den Gastbetrieb hinzubekommen sind. Je nachdem, wie zeitnah die Firma reagieren könne und deren Maßnahmen greifen, könne der Betrieb schnell wieder anlaufen. „Eigentlich ist die Sache vom Ausmaß nicht der Rede wert. Aber so können wir weder Gäste noch Mitarbeiter reinlassen“, so Göpfert.

Zum Zeitpunkt des Brandes haben sich sechs Erwachsene und sieben Kinder in der Hütte befunden. „Alle sind völlig unbeschadet aus dem Gebäude gekommen“, atmet auch Hüttenwirt Marc Trum auf. Er hat auch Kontakt mit dem Landratsamt aufgenommen, um etwaige Hygiene-Maßnahmen abzuklären, die nach einer solchen, starken Rauchentwicklung auch für Lebensmittel gemacht werden müssen.

„Ich habe sofort an die Kissinger Hütte denken müssen, als wir in der Nacht hochgefahren sind. Die ist genau vor einem Jahr komplett abgebrannt. Das war schon ein ganz beklemmendes Gefühl“, sagt Marc Trum. Das habe sich schnell gelegt, als das eher geringe Ausmaß des Brandes am Sonntagmorgen feststand. Jetzt wollen sich die Hüttenwirte mit der Brandsanierungsfirma schnell an die Aufarbeitung machen. „Denn wir sind mitten im Saisonstart, an Ostern haben wir alles ausgebucht. Die Gäste wollen ja auch wissen, ob sie kommen können“, so der Hüttenwirt.

 

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