Hundertfach gefüllt ist das Werk von Hermann Strobl – doch 15 ausgewählte Gemälde, ergänzt durch Arbeiten von Hans-Jürgen Schreckling, treten derzeit im Kolping-Center Würzburg in den Dialog. Die folgenden Informationen sind einer Pressemitteilung der Kolping- Mainfranken GmbH entnommen.
Unter dem Titel „Im Dazwischen“ sind die Werke bis 21. März 2026 in der Galerie im Treppenhaus zu sehen. Strobl, 1938 in Würzburg geboren und als Architekt tätig, malt seit Kindertagen. Seine Bilder reichen von Stadtansichten bis hin zu Szenen rund um das Thema Mode.
Skizzen auf Transparentpapier verwandelt er in Ölbilder – etwa das einer Frau mit Kamera vor einem Schaufenster am Schmalzmarkt. Fragen nach Identität, Rolle und Blickwinkel stellen sich unweigerlich: Touristin, Einheimische, Beobachterin oder Suchende?
Interesse am Menschlichen
Auch Hans-Jürgen Schreckling, Arzt von Beruf, schöpft aus seiner Profession. Seine Werke spiegeln Erfahrungen mit Krankheit, Leid und Sterben. Ein Bild zeigt eine Frau, die einen Wolf auf dem Rücken trägt – eine Metapher für Lasten, die Menschen tragen, ob gewählt oder nicht.
Beide Künstler eint das Interesse am Menschlichen: an Vorlieben und Träumen ebenso wie an Schmerz und Schicksal. Ihre Bilder wollen nicht nur gefallen, sondern fordern Fragen heraus. „Der Betrachter soll sich fragen: Warum?“, sagt Schreckling.
Die Kunst der beiden bewegt sich im Zwischenraum – zwischen Freude und Leid, Schönheit und Zumutung, Deutung und Zweifel. Antworten, die man heute findet, können morgen schon andere sein. Genau darin liegt die Spannung von „Im Dazwischen“.
Die Ausstellung „Im Dazwischen“ ist im Kolping-Center Mainfranken, Kolpingplatz 1, Würzburg bis 21. März zu sehen; Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr, Samstag in der Regel von 9 bis 15 Uhr.











