Der landkreisweite Event „1 Stunde Kultur“ hinterließ im Hennebergmuseum Münnerstadt zwei Spuren. Einmal wurde in sehr kleiner Runde von Museumsleiter Nicolas Zenzen das „Kunst geht fremd – und macht blau“ Thema „von Krügen und Kelchen“ besetzt und in der folgenden Stunde zu einem Talk über den Stand der Kulturarbeit in Münnerstadt „Was bleibt? Was wird?“ diskutiert.
Der Museumsleiter stellte im Raum des Handwerks einen vergoldeten Silber-Kelch vor, den das Museum Johanniskapelle Gerolzhofen von 21. Juli bis 8. November nach Münnerstadt ausgeliehen hat. Im gleichen Zeitraum stellt das Münnerstädter Museum den Maßkrug eines Maurers im Museum Terra Triassica in Euerdorf aus. Zenzen stellt beide Objekte in den Kontext zur Handwerkskunst, die beide Gefäße haben entstehen lassen.
Unterschiedliche Ansätze
Die Münnerstadt-Macher war eine Ausstellung überschrieben, die jetzt mit einer Gesprächsrunde zu Ende ging. Moderator Nicolas Zenzen konnte mehr als 20 Gäste, von 15 bis knapp 90 Jahren begrüßen. Der Meinungsaustausch stellte unterschiedliche Ansätze derzeitiger und künftiger Kulturprojekte in den Raum. Diskutiert wurde die Fortsetzung traditioneller Events, die Leidensfähigkeit der Bürgerinnen und Bürger, wenn Programme aus Geld- und Personalmangel gestrichen werden, sowie zukünftige Konstrukte, die Neues möglich machen. Besonders wurden die else-Projekte als generationenübergreifend gewürdigt.











