Jetzt im Herbst ist es wieder soweit: Der alltägliche Nebel hüllt die Landschaft ein. Morgens, wenn man das Haus verlässt, ist die Welt um einen herum in dichtes Grau gehüllt, als würde die Natur selbst auf „Pause“ drücken und alle Farben und Kontraste dämpfen.
Alles scheint grau in grau zu sein, dieses eintönige Bild kann ganz schön aufs Gemüt drücken, besonders wenn sich die Sonne so gar nicht zeigen will und die Sehnsucht nach einem kleinen Stück blauen Himmel spürbar wird. Der Alltag in diesen Nebeltagen fühlt sich schwerer an, fast so, als würde auch die Zeit langsamer vergehen.
Raus aus dem Nebel
Doch wer das Glück hat, weiter oben in den Rhön zu wohnen oder sich ein paar Stunden freinehmen kann, um über das Wolkenmeer hinaus auf die Höhen zu fahren oder zu steigen, der wird mit einem ganz anderen Bild belohnt.
Sobald man die Nebelschicht durchbricht, öffnet sich der Blick zu einem endlosen Himmel. Strahlender Sonnenschein empfängt einen, und die klare, frische Luft, die oben auf den Bergen herrscht, wirkt wie eine Befreiung. Es ist, als würde man für einen Moment eine andere Welt betreten.
Mystische Landschaft
Es gibt nur wenige Naturphänomene, die so ein Staunen hervorrufen wie die Inversionswetterlage. Man kann sich dem Zauber dieses Moments kaum entziehen, wenn man am Rand der Nebelschicht steht und auf das ruhige, wattige Meer aus Wolken hinabschaut.
Besonders in den Übergangsbereichen, in denen sich Sonne und Nebel treffen, wird die Landschaft regelrecht mystisch. Die Sonnenstrahlen brechen sich an den Nebelschwaden, formen schillernde Lichtkegel und tauchen die Umgebung in ein warmes, goldenes Licht, das wie geschaffen scheint für traumhafte Fotomotive.
Mehr aus der Rubrik "Angemerkt" finden Sie hier:













