Der Bauausschuss des Stadtrates hat den Auftrag für Elektroinstallation, Blitzschutz, Datennetz und Brandmeldeanlage im Bürgerhaus neu vergeben. Die Firma, die ursprünglich den Auftrag erhalten hatte, war einfach nicht gekommen.
Der Vertrag war in beiderseitigem Einvernehmen gekündigt worden. Nun soll es die Hammelburger Firma Eilingsfeld richten.
„Die Firma hat uns hängen lasen“, fasste Stadtbaumeister Detlef Mohr die Situation zusammen. Weil von der Elektroinstallation weitere Gewerke wie Trockenbauwände und Putzarbeiten abhängen, habe sich auch die geplante Fertigstellung des Bürgerhauses um mehrere Monate auf den Herbst 2023 verschoben. In Absprache mit der Förderstelle sei eine kurzfristige „Vergabe im Verhandlungsverfahren“ möglich gewesen.
Deutlich höhere Kosten
Den Zuschlag erhielt die Firma Eilingsfeld für 753.900 Euro. Bei der ersten Vergabe im Jahr 2020 lag das Ergebnis laut Mohr noch bei 511.400 Euro, die ursprüngliche Firma hatte allerdings bereits mehrere Nachträge angekündigt, so dass bereits mehr als 600.000 Euro eingeplant waren.
„Es ist wichtig, dass wir jetzt zügig voran kommen“, sagte Bürgermeister Armin Warmuth und wies auf die große Bedeutung des Gewerkes hin. Nach der Sitzung des Bauausschusses kündigte Stadtbaumeister Mohr an, dass die Firma Eilingsfeld am 6. März mit den Arbeiten startet.











