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Standort für Mobilfunkmast
Bald E-Ladesäulen an der Rudi-Erhard-Halle?
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Ein Mobilfunkmast an der Rudi-Erhard-Halle sei sicher, so die Mitteilung aus der jüngsten Ratssitzung. Kommen noch zwei E-Ladesäulen hinzu? // Andreas Sietz
Signet des Fränkischen Tags von Andreas Sietz
Burglauer
Burglauer – „Fünf-Millionen-Projekt“ soll unter Gottes Schutz gestellt werden – Staatsminister und Regierungspräsidentin unter den Gästen.

Der Bedarf nach einer flächendeckenden, schnellen Mobilfunkversorgung wächst stetig, also muss diese verbessert werden. Doch wo soll ein Mobilfunkmast hin? In der Gemeinde Burglauer bestehen seit geraumer Zeit Versorgungslücken im schnellen 5G-Netz und teilweise auch im LTE-Netz. Dieses Thema beschäftigt das Ratsgremium schon seit längerer Zeit. Da kam das Dach der Rudi-Erhard-Halle als Standort für eine Sendeanlage ins Gespräch.

Doch nach einer Prüfung stellte sich heraus, dass dieses aus statischen Gründen nicht in Betracht kommt. Auch weitere Standortmöglichkeiten erwiesen sich als weniger sinnvoll. Optimal wäre aber die Lage an der Rudi-Erhard-Halle schon, aber nicht auf dem Dach, sondern daneben und so gab es für diesen Standort doch noch den Zuschlag. Geplant ist ein „City-Mast“ mit einer Höhe von etwa 20 Metern.

„Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten

Nachdem der neue Mobilfunkmast eine direkte Stromversorgung von der nahegelegenen Trafostation in der Straße „Am Kehrrain“ erhalten kann, ist es neben der besseren Mobilfunkversorgung nun auch möglich, im Rahmen anstehender Tiefbaumaßnahmen die dringend benötigte Verstärkung des Stromanschlusses der Rudi-Erhard-Halle zu realisieren. Es entsteht somit eine klassische „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten, so Bürgermeister Marco Heinickel.

Da passt auch der Gedanke, zwei E-Ladesäulen mit vier Ladepunkten an der „Reha“ zu installieren. Übernimmt dies die Kommune, ist dies zwar förderfähig, aber Kosten von 18.000 Euro blieben übrig. So will man die Variante, dass die Gemeinde den Platz für einen anderen Betreiber zur Verfügung stellt, weiter forcieren. Von einer Aufwertung der Gemeinde sprach Timo Schmitt von der VG, die Räte von einem „extra Zückerle“.

Lückenschluss in den Außenbereichen

Wie geht es mit dem Glasfaserausbau in Burglauer weiter? Der aktuelle Sachstand zu diesem Thema sowie der Vollzug des laufenden Förderverfahrens wurde durch Frank Reichert von der Abteilung Kreisentwicklung des Landkreises Rhön-Grabfeld erläutert. Es geht in erster Linie um den Lückenschluss in den Außenbereichen der Gemeinde. Leonet trat den Rückzug der Ausbauzusage an. Bei der Telekom und der GlasfaserPlus GmbH wurde angefragt, doch diese wollen in den nächsten Jahren keine neuen eigenwirtschaftlichen Ausbauprojekte angehen.

Die Option eines regulären geförderten Ausbaus nach der Gigabit-RL 2.0. stand noch im Raum. Förderfähig wären dabei jedoch nur die Adressen, welche nicht über einen Koaxialkabelanschluss der Vodafone Deutschland GmbH angebunden sind. Es wären 127 Adressen. Die Wirtschaftlichkeitslücke für den Ausbau dieser Objekte würde bei rund 1,7 Millionen Euro liegen und zehn Prozent müsste die Kommune berappen. Die VG-Kämmerei äußerte Bedenken bezüglich der Finanzierbarkeit. Wir können nicht ganz Burglauer aufgraben und der Internetempfang sei gar nicht so schlecht, so Bürgermeister Heinickel, aber man wolle weiter „am Ball“ bleiben.

Schon einmal beschäftigte sich der Rat mit der Nutzungsänderung einer Büro- und Produktionsstätte in ein Mehrfamilienwohnhaus mit 15 Wohneinheiten und Stellplätzen im Tulpenweg 6 in Burglauer. Damals mit einer Voranfrage, nun folgte der Bauantrag und dem erteilten die Gemeinderäte ihr Einvernehmen.

Vorbereitungen für Straßenfest laufen

Aus nichtöffentlichen Sitzungen gab Heinickel bekannt, dass die Auftragsvergabe der Landschaftsbauarbeiten im Umgriff des Buswartehäuschens an der Ecke Bündstraße an die Firma Andreas Baumgart Landschaftsbau aus Geroda-Platz für 12.250 Euro brutto ging - die Hälfte der geplanten Kosten. Durch den Abriss des alten Bushäuschens entstand eine Lücke in der Einfriedung des Grundstücks Bündstraße 1. Der Gemeinderat befürwortet die Herstellung eines Holzzauns an diesem zur Abgrenzung und Aufwertung der gestalteten Fläche. Die Verwaltung soll ein Angebot einholen.

Die Vorbereitungen für das Straßenfest anlässlich der Fertigstellung des „Fünf-Millionen-Projekts - Innerörtlicher Reichenbach Ausbau“ laufen auf vollen Touren. Unter dem Motto „Burglauer im neuen Glanz“ lädt die Gemeinde am 12. Juli ein und das Programm soll für jeden Geschmack etwas bieten. Um 14 Uhr startet der Reigen mit einem Umzug vom alten Bauhof hin zur Festmeile in der Neustädter Straße, wo das neue Ortsbild durch Pfarrer Andreas Hutzler unter Gottes Schutz gestellt wird.

Ihr Kommen sagten jetzt schon Regierungspräsidentin Susanne Weizendörfer und Staatsminister Thorsten Glauber zu. Vorführungen des örtlichen Kindergartens, gemeinsame Dorfrunde, Talkrunde, Brückenschoppen, schwungvolle Klänge durch die Stadtkapelle Münnerstadt, den „Original Lauertaler Musikanten“ und der Band „Hüttenbrenner“ sowie jede Menge Kulinarisches werden geboten. Sogar ein Entenrennen steht auf dem Programm, durch das Felix Schmitt moderierend führen wird.

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