Die abschließende Reaktion von Stadtrat Florian Wildenauer (SPD) sagte alles. "Es wird allerhöchste Zeit". Nach mehr als zehn Jahren Wunsch und Kampf um den Mehrgenerationen-(Spiel-)Platz neben der August-Kömpel-Musikschule im Georgipark scheint der nun tatsächlich verwirklicht zu werden. Das Stadtparlament beauftragte die Firma H&M Gartengestaltung aus Rimpar-Maidbronn mit dem Bau.
Wunsch geht mehr als zehn Jahre zurück
Der Wunsch nach dem Spielplatz für mehrere Generationen bestand schon zu der Zeit, als Altbürgermeisterin und Vize-Landrätin Brigitte Meyerdierks (CSU) ihre Amtszeit in Bad Brückenau gerade begonnen hatte. Über die Jahre wurde das Projekt meist aus Kostengründen im Haushalt weitergeschoben. Doch dann machte sich eine Initiative, in der neben Kindergartenreferent Wildenauer auch andere Rätinnen verschiedener Fraktionen saßen, für den Spielplatz stark.
Zuletzt scheiterte eine Verwirklichung aber an Zweifeln der Regierung von Unterfranken als Fördergeber am generationenübergreifenden Charakter des Projektes, aber vor allem am sehr spät beschlossenen Bad Brückenauer Haushalt für 2023. Bei der sehr spät im Jahr erfolgten Ausschreibung kam kein akzeptables Angebot heraus. Sprich: Die aufgerufenen Preise für das extrem kleine Baufenster waren viel zu hoch.
Frist für die Förderung wurde verlängert
Die Stadtoberen brachte das in Verlegenheit. Denn Zuschüsse von bis zu 200.000 Euro standen auf dem Spiel, wenn nicht bis Jahresende 2023 gebaut wird. Wie der stellvertretende Bürgermeister Heribert Übelacker (CSU) auf Nachfrage mitteilt, hat die Regierung bei der Förderung Aufschub gewährt.
So wurde nun die Vergabe des Auftrages möglich. Mit 243.773 Euro liegt man nur leicht über der früheren Kostenschätzung von 238.422 Euro, vor allem aber weit unter dem, was noch vor dem Jahreswechsel gefordert wurde, so Übelacker.
Arbeiten sollen am 18. März beginnen
Laut H&M Gartengestaltung sollen die Arbeiten am 18. März starten; die Fertigstellung ist für 31. Juli 2024 vorgesehen, vielleicht auch schon früher. Übelacker hofft, dass vielleicht schon zum Stadtfest im Juni Einweihung gefeiert werden kann.
Mehr zum Kampf um den Mehrgenerationenplatz lesen Sie hier:











