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Fotovoltaikpanels
Kein Rathausturm mehr in Oerlenbach
Feuerwehrhaus Oerlenbach
Beim Ausbau der Feuerwache in Oerlenbach steht noch die finale Planung der Außenanlagen auf der Agenda. // Hans-Peter Hepp
Oerlenbach – In Oerlenbach wird die Sanierung der Heizungsanlage in der Grundschule Rottershausen in den nächsten Sommerferien ausgeführt. Ein markanter Rathausturm bleibt dagegen unangetastet.

In den nächsten Sommerferien wird die Sanierung der Heizungsanlage in der Grundschule Rottershausen vollzogen. 2019 wurde die Heizung auf Pellets umgestellt, das Rohrsystem muss jetzt vollständig saniert werden, wie ein Bestandsaufnahme vor Ort zeigte. Rund 50.000 Euro wird dies der Gemeinde kosten. Die Vergabe soll im Winter erfolgen, die Baukosten im Haushalt für das Jahr 2027 berücksichtigt werden. Damit die Gemeinde schnelle Entscheidungen treffen kann, hat das Ratsgremium dem Bürgermeister die Vergabe der Aufträge übertragen.

Beim Ausbau der Feuerwache in Oerlenbach steht noch die finale Planung der Außenanlagen auf der Agenda. Die Zu- und Abfahrten sollen neu geregelt werden, auch die Grünlagen rund um die Fahrzeughalle werden erneuert. Eine erste Kostenberechnung zeigt ein Auftragsvolumen von rund 138.000 Euro.

Eigenleistung

In Ebenhausen – dort ist der Neubau der Kombi Feuerwehrhaus und Gemeindetreffpunkt grundlegend abgeschlossen – müssen noch Elektroarbeiten erledigt werden. Die Materialkosten trägt die Gemeinde, die Verantwortung ein Handwerksmeister. Bei den Arbeiten wollen die Floriansjünger mit Eigenleistung unterstützen.

Mehrgenerationenpark

Der Mehrgenerationenpark steht 2027 im Fokus der städtebaulichen Maßnahmen in Oerlenbach. Das erläuterte Bürgermeister Nico Rogge anhand der Bedarfsermittlung an die Regierung von Unterfranken. In den nächsten Jahren werden im Sanierungsgebiet die eingereichten Projekte nacheinander abgearbeitet.

Zurzeit entsteht am Rathaus ein Aufzug, um den barrierefreien Zugang zum oberen Stock und zum Sitzungssaal herzustellen.

Fotovoltaikpanels

Grundsätzlich sind die Anträge der Kindergärten aus Oerlenbach und Ebenhausen identisch. Die beiden Gebäude wollen Fotovoltaikpanels auf ihren Dächern installieren. Damit folgen die Betreiber einem Grundsatzbeschluss des Gemeinderates, der den Bau von PV auf öffentlichen Gebäuden fördert und den Trägervereinen zusätzlich Darlehen zur Verfügung stellen. Den Anträgen stimmten alle Ratsmitglieder zu. In Eltingshausen gehen die Planungen für den neuen Kindergarten vor, in Rottershausen wurde der Beschluss bereits umgesetzt.

Nico Rogge bezeichnete die Trägervereine der Kitas in diesem Zusammenhang als wertvolle Partner der Gemeinde.

Für die Pflastersteine am Kindergartenneubau und den zugehörigen Wegen wurden Verlegungsmuster präsentiert. Für das vorgeschlagene Modell votierten alle am Ratstisch im Oerlenbacher Sitzungssaal.

Stellplätze an der Kita

An der neuen Kita in Eltingshausen entstehen die vorgeschriebenen vier Stellplätze, das Umfeld bietet offensichtlich zusätzliche Abstellmöglichkeiten. Bei der Erneuerung der Pflasterflächen am Kindergarten in Oerlenbach trägt die politische Gemeinde den üblichen Förderanteil von 80 Prozent.

Der Rathausturm mit der zugehörigen Uhr wird nicht wie ursprünglich geplant saniert und auch nicht erneut aufgebaut. Nico Rogge nutzte die Informationen, um den Ratsmitgliedern den Stand der Dinge bei den laufenden Maßnahmen und Projekten darzulegen.

Premierenausstellung

Außerdem erinnerte er an die Eröffnung der Kulturscheune in Eltingshausen. Die Dorfgemeinschaft startet dort mit ihrer Galerie von außergewöhnlichen Bürgern und Originalen aus Eltingshausen, fünf Portraits bilden die Premierenausstellung.

Schon jetzt lud der Rathauschef zu den anstehenden Bürgerversammlungen im Oktober ein.

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