Die Zukunft der Traditionsgaststätte „Die Böll” in Geroda bleibt nicht länger im Unklaren. „Es liegt ein unterschriebener Vertrag mit neuen Pächtern vor”, informiert Bürgermeister Alexander Schneider. Vereinbart sei, die „Böll” zum 1. März wiederzueröffnen. Auf der Speisekarte sollen dann deutsche und ungarische Gerichte stehen.
Nach Schneiders Angaben hatten sich die neuen Pächter, die in der Region noch unbekannt sind, Ende November/Anfang Dezember bei ihm gemeldet. Mit dem ungarischen Betreiberpaar des „Gasthof zum Stern” in Bad Brückenau haben sie seines Wissens nichts zu tun.
Name steht schon fest
Derzeit seien die neuen Pächter dabei, einzuziehen und sich einzurichten, so der Bürgermeister. Den alten Namen des Traditionslokals wollen sie beibehalten. „Die Böll” bleibt also „Die Böll”.
Bis zum Jahreswechsel 2025/26 hatte die Familie Hergenröder/Regus die Gerodaer Gaststätte neun Jahre lang sehr erfolgreich betrieben. Dann zog sie sich aus nicht näher genannten Gründen auf ihr Stammlokal „Zum Weißen Rössl” in Stralsbach zurück. Nach dem letzten Öffnungstag in der „Böll” am Sonntag vor Weihnachten wollte die Familie im Januar dort noch Auf- und Ausräumarbeiten ausführen. Mit den neuen Pächtern scheint nun ein Übergang ohne große Unterbrechung und Leerstand zu gelingen.












