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Kik schließt Standorte
Bleiben Kik-Filialen in der Region bestehen?
Der Textil-Discounter Kik betreibt drei Filialen, wie diese in der Sieboldstraße in Bad Kissingen, im Landkreis.
Der Textil-Discounter Kik betreibt drei Filialen, wie diese in der Sieboldstraße in Bad Kissingen, im Landkreis. // Benedikt Borst
Signet des Fränkischen Tags von Natalia Mleczko
Landkreis Bad Kissingen – KiK schließt überraschend 25 Filialen in Deutschland. Was bedeutet das für die Standorte im Landkreis Bad Kissingen?

Der Textil-Discounter kündigt das Aus für 25 Geschäfte bundesweit an. Das ist der aktuelle Stand für die drei Filialen im Landkreis Bad Kissingen.

Die Nachricht kam überraschend: Der Textil-Discounter KiK schließt deutschlandweit 25 Filialen. Das Aus für die Geschäfte ist bereits für das erste Quartal 2026 geplant. Kik verkauft Mode, Haushaltsartikel, Deko, Spielwaren und Geschenkartikel. Im Landkreis Bad Kissingen gibt es derzeit drei Filialen: in Bad Kissingen, in Bad Brückenau und in Münnerstadt. Wie steht es um die Zukunft dieser Kik-Filialen?

Das Unternehmen antwortet auf Anfrage dieser Redaktion, dass die Filialen „nicht von den angekündigten Schließungen betroffen sind“. Gleichzeitig betont das Unternehmen allerdings, dass „der Prozess der Portfoliobereinigung nicht abgeschlossen ist“. Man prüfe fortwährend, wie sich das Unternehmen produktiver und effizienter aufstellen und an neue Entwicklungen und Erfordernisse anpassen kann.

Kik reagiert auf veränderte Rahmenbedingungen im Handel

„Die Mitarbeitenden in unseren Filialen müssen sich nicht um ihren Job sorgen“, stellt Kik auf Nachfrage klar. Durch das dichte Filialnetz und die vielen Filialen insgesamt könne das Unternehmen in der Regel den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit zur Weiterbeschäftigung bieten, heißt es.

Der Textil-Discounter begründet die deutschlandweiten Filialschließungen mit veränderten Rahmenbedingungen für Handelsunternehmen. Gründe seien unter anderem „Wettbewerbsdynamiken und ein härter umkämpftes Marktumfeld“. Zudem mache die „anhaltende Inflation, eine spürbare Kaufzurückhaltung der Kundinnen und Kunden sowie zeitweise beeinträchtigte Lieferketten“ dem Geschäft des Discounters zu schaffen.

Der größte Teil der 4200 Filialen arbeite profitabel, heißt es aus dem Unternehmen. Seit 2025 befinde sich Kik im Prozess der Portfoliobereinigung, um das Geschäft produktiver und effizienter zu gestalten. Dabei werden im ersten Quartal 25 Geschäfte in Deutschland und 25 außerhalb Deutschlands geschlossen. Das Unternehmen verweist aber auch darauf, dass gleichzeitig neun neue Läden öffnen.

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