Doppelmord
Das Opfer suchte immer wieder Hilfe
Der Angeklagte am Dienstag im Gerichtssaal.
Foto: Daniela Pondelicek
LKR Coburg – Eines der Opfer der Bluttat von Kronach hat vor der Tat Hilfe gesucht aus Angst vor ihrem Freund – das sagte ein Zeuge im Prozess in Coburg.

Glaubt man den Schilderungen des Irakers, sei seine zweijährige Tochter laut ihres Kinderarztes rein körperlich „kerngesund“ gewesen. Eine Sache sei dem Mediziner allerdings aufgefallen: Das Mädchen sagte nicht ein einziges Wort. Der Arzt vermutete, das Kind mit eritreischen Wurzeln könnte Angst haben, Deutsch zu sprechen. Ihr Vater aber hatte eine ganz andere Befürchtung. Angst ja, aber nicht vorm Sprechen selbst, sondern vor dem neuen Freund ihrer Mutter.

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

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