Sommerferien: Endlich an den Strand, ans Meer, in die Berge. Aber auch Städtereisen oder Tagesausflüge sind beliebt. Coburg bietet genau dafür das perfekte Reiseziel.
Mit rund 30.000 Übernachtungsgästen allein in den Sommermonaten und über 51.000 Übernachtungen zeigt sich: Die Stadt ist ein etabliertes Urlaubsziel. Der Sommer ist damit die stärkste Jahreszeit für die Stadt, dicht gefolgt vom Herbst.
Horst Graf, Leiter von Coburg Marketing, sagt: „Unsere Gäste suchen Kunst, Kultur und ein gutes gastronomisches Angebot – verbunden mit vielen kleinen Festivitäten und Veranstaltungen.“ Das alles spiegele sich deshalb auch in der durchschnittlichen Übernachtungsdauer von zwei Tagen wider.
Für ihn sind Samba und Open Airs nicht die einzigen Touristenmagneten. Vielmehr sorgten diese dafür, dass Touristen Coburg danach noch einmal abseits der Veranstaltung besuchen.
Region Coburg: Von der Veste zur Einberger Schweiz
Doch nicht nur die Stadt Coburg ist ein beliebtes Reiseziel. Die komplette Urlaubsregion Coburg-Rennsteig hält vor allem im Sommerurlaub einiges an Ausflugszielen bereit – sowohl für Daheimgebliebene als auch für Touristen.
Jürgen Stumpff aus der Rhön genießt Coburg im Rahmen eines Tagesausflugs. „Früher war ich im Sommer oft unterwegs: in Jugoslawien, Italien und einmal in Norwegen zum Angeln. Aber heute, mit 77 Jahren, brauche ich das nicht mehr“, sagt er. Stattdessen stehen ein Bummel durch die Innenstadt und ein Besuch der Veste auf dem Programm.
Nicht nur bei Jürgen Stumpff und seiner Frau ist die Veste beliebt. Doch neben dem Aushängeschild der Stadt Coburg locken auch das Schloss Ehrenburg, die ThermeNatur in Bad Rodach und das Deutsche Spielzeugmuseum in Sonneberg in die Region. Für Familien sind Wasserspielplätze wie im Freizeitpark Villeneuve-sur-Lot in Neustadt oder die Indoor-Spielwelt Funtasy World in Rödental Highlights.
Für Daheimgebliebene lohnen sich laut dem Team von Coburg-Rennsteig auch „Geheimtipps“ wie die Einberger Schweiz in Rödental, das Murmelmuseum in Sachsenbrunn oder die Sternwarte in Sonneberg.
In Stadt und Landkreis: Abkühlung im Wasser und im Wald
Für die warmen Tage sind vor allem die Freibäder der Region eine Empfehlung. Auch im thüringischen Teil der Urlaubsregion seien die Bäder noch bis mindestens Ende des Monats geöffnet. Genau das richtige Ziel für Jens und seine Söhne Franz (fünf Jahre) und Emil (sieben Jahre), die über die Sommerferien in Coburg bleiben und sehr gerne ins Freibad gehen. Außerdem steht noch Emils achter Geburtstag an, den er mit seinen Freunden feiern wird.
Ein Tipp für alle, die trotz hohen Temperaturen trotzdem wandern möchten, hat das Team von Coburg-Rennsteig auch: „In der Rennsteigregion gibt es circa fünf Grad kühlere Außentemperaturen als in Coburg und viele beschattete Waldwege, die zu ausgedehnten Wanderungen und Mountainbike-Touren einladen.“
Vielleicht genau das richtige Ziel für Daniela und Alex Bela. Sie wohnen in Stuttgart und verbringen ihren Sommerurlaub auf dem Fahrrad. Daniela Bela ist Erzieherin. „Ich habe zur Schließungszeit der Kita frei. Gardasee oder Ähnliches ist uns zu voll zu dieser Zeit, daher haben wir uns entschieden eine Fahrradtour durch Franken zu machen.“ Gestartet sind beide in Nürnberg. Das erste Ziel war die Obermain Therme in Bad Staffelstein. „Das waren 95 Kilometer und am Ende gings nochmal ziemlich bergauf. Und wir sind noch motorlos!“ sagt Alex Bela.
Stopp am Bratwurststand in Coburg ist ein Muss
Das nächste Ziel ist Rottenbach, dort wohnen Freunde des Ehepaars. „Aber erstmal der Pflichtbesuch in Coburg am Bratwurststand. Einmal hatten wir keine Bratwurst, als wir in Coburg waren, da gab es später eine ganze Woche lang Trauer“, sagt Daniela Bela lachend. Wohin es nach Rottenbach geht, wissen die beiden noch nicht. Vielleicht ja weiter in die Rennsteigregion zur schattigen Mountainbiketour?
Tourismus Coburg: Zahlen, Trends und Nationalitäten
Die komplette Region Coburg-Rennsteig verzeichnet jährlich rund 1,1 Millionen Übernachtungen und etwa acht Millionen Tagesgäste. Seit 2019 sind die Übernachtungszahlen allein in der Stadt Coburg von 135.000 auf 165.000 gestiegen. Auch die Zahl der Gästeankünfte stieg von 77.000 auf 91.500. „Wir haben das Marketing für unsere Stadt in den letzten Jahren auf solide Füße gestellt“, so Horst Graf. Auch die Region Coburg-Rennsteig betont die steigenden Besucherzahlen in Coburg, Bad Rodach und Masserberg.
Aus der ganzen Welt kommen die Gäste dabei nach Coburg. Aber primär aus den europäischen Nachbarländern wie Niederlande, Italien, Schweiz und Österreich. „Absoluter Spitzenreiter ist hingegen China mit 1000 Gästen pro Jahr, was aber vor allem auf geschäftliche Dienstreisen zurückzuführen ist“, sagt Horst Graf.


















