2020 musste Nina Liebermann noch in die Stichwahl. Damals waren aber vier Kandidaten angetreten – einer von ihnen, Roland Pontes. Er erhielt damals 8,13 Prozent der Stimmen.
Diesmal, als einziger Gegenkandidat, hatte er deutlich mehr: 38,4 Prozent der Wähler entschieden sich für ihn, bei einer Wahlbeteiligung von 77,1 Prozent. „Für einen kompletten Neuling ein respektables Ergebnis“, kommentierte Wahlgewinnerin Nina Liebermann (CSU), die 61,6 Prozent der Stimmen erhielt – trotz der Querelen im Vorfeld, als der Gemeinderat mit knapper Mehrheit entschied, dass das Bürgermeisteramt ein Ehrenamt werden solle.
Nur: Für die 2026 beginnende Wahlperiode kam das zu spät. Ob diese Querelen bei der Wahlentscheidung eine Rolle spielten, wollte Liebermann nicht mutmaßen.
Für sie sei die Gemeinderatswahl ohnehin die spannendere, sagte sie: Es werde auf jeden Fall neue Gesichter geben, denn einige der bisherigen Ratsmitglieder hören auf. Der Montag sei für sie ein ganz normaler Arbeitstag. „Das Rathaus ist zwar geschlossen, aber ich habe Termine mit Firmen hier vor Ort. Ganz normale Amtsgeschäfte.“










