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Dörfles-Esbach
Geflügelpest bei totem Schwan nachgewiesen
Geflügelpest
Auch im Augsburger Zoo wurde nun Geflügelpest nachgewiesen, der Zoo bleibt aber offen. (Symbolbild) // Hauke-Christian Dittrich/dpa
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Dörfles-Esbach – Bei einem Vogel in Dörfles-Esbach wurde das H5N1-Virus nachgewiesen. Was das jetzt für Geflügelhalter und Spaziergänger bedeutet.
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Der tote Höckerschwan war am Ostufer des Esbacher Sees entdeckt worden. Das Friedrich-Löffler-Institut stufe das Verbreitungsrisiko für die Geflügelpest nun als hoch ein, teilte der Landkreis am Donnerstag mit. 

Das Virus kann über Kontakt zu Wildvögeln, über deren Kot oder anderes Material wie Einstreu, Schuhsohlen oder Kleidung übertragen werden. 

Eine Übertragung des H5N1-Virus kann durch den direkten Kontakt zu Wildvögeln, aber auch durch Kot, anderweitig kontaminierte Materialien wie Einstreu, Gerätschaften, Schuhwerk oder Schutzkleidung durch den Tierhalter weiterverbreitet werden. Die Gefahr der Übertragung auf Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation sehr gering. Sind Hausgeflügelbestände betroffen, tritt der Tod aber bei beinahe jedem Tier ein. 

Laut Landkreis gilt die Allgemeinverfügung zum Schutz vor der Verbreitung der Geflügelpest.

Für Geflügelhalter gälten besondere Regeln: Bei einer Betriebsgröße bis einschließlich 1.000 Tiere dürfen Ställe nur noch mit Schutzkleidung betreten werden, die Räume müssen gereinigt und desinfiziert werden.

Wer einen toten Vogel findet, sollte das beim Landkreis unter der Telefonnummer 09561/514-3303 melden oder die Polizei anrufen. Tote Tiere nicht berühren! Hundehalter sollten verhindern, dass ihr Hund in Kontakt mit einem toten Vogel kommt. Nach Spaziergängen sollte man seine Schuhe reinigen.

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