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Bombendrohung
Nach Fall in Hollfeld: Weitere Schulen in Bayern geräumt
Die Polizei war am Freitag mit einem Großaufgebot in Hollfeld angerückt.
Die Polizei war am Freitag mit einem Großaufgebot in Hollfeld angerückt. // News5/Frick
Hollfeld – Die Kripo sucht nach der Bombendrohung in Hollfeld nach wie vor nach dem Absender der E-Mail. Zu Wochenbeginn waren zwei weitere bayerische Schulen betroffen.

Der eine oder andere Schüler und Lehrer ist nach der Bombendrohung am vergangenen Freitag mit einem mulmigen Gefühl am Montag in die Gesamtschule gegangen. Der Unterricht hat wieder wie gewohnt stattgefunden. Wer die E-Mail mit Bezug zur Hamas, jener palästinensischen Bewegung, die in Israel Attentate verübt hat, an die Schule geschickt hat? Die Polizei rätselt nach wie vor.

Absender droht saftige Strafe

„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den Absender zu ermitteln“, sagte am Montag Rainer Erfurt von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberfranken auf Anfrage unser Redaktion. Wird der Täter gefasst, droht ihm eine saftige Strafe. Nicht nur nach dem Strafgesetzbuch – der Absender muss wohl auch für die Kosten aufkommen, die durch den großen Polizeieinsatz entstanden sind.

In Augsburg wurde Schule geräumt

Der Hollfelder Fall hat zu Wochenbeginn Nachahmer gefunden. Am Montag gab es auch in Regensburg und Augsburg anonyme Bombendrohungen. Die Regensburger Bischof-Manfred-Müller-Schule musste während des Unterrichts geräumt werden, in einer Augsburger Schule fand die Bombendrohung wie in Hollfeld vor Unterrichtsbeginn statt. Auch an diesen beiden Schulen hat die Polizei die Gebäude unter die Lupe genommen, aber nichts Verdächtiges entdeckt.

Auch in anderen Bundesländern gab es am Montag Bombendrohungen an Schulen.

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