Politprominenz war Ende April bei der feierlichen Verabschiedung von Klaus Peter Söllner in der Steinachtalhalle reichlich vertreten. Einer, der den ausgeschiedenen Kulmbacher Landrat über viele Jahre politisch begleitet hatte, hat in Stadtsteinach aber gefehlt: Hubert Aiwanger, der terminlich verhindert war.
Aiwanger, der Wirtschaftsminister und zugleich stellvertretender Ministerpräsident ist, ließ es sich aber nicht nehmen, Söllner noch persönlich zu verabschieden. Bei einem Bier in der Kommunbräu würdigte der Chef der Freien Wähler am Freitagabend die Verdienste des 69-Jähriger, der über drei Jahrzehnte an der Spitze des Landkreises Kulmbach stand.
Als „Herr Oberlandrat“ begrüßte Aiwanger Kulmbachs Ex-Landrat, als er aus seinem Dienstwagen ausstieg. Er nannte diesen einen "Vorzeigelandrat", der über die Parteigrenzen hinweg höchste Wertschätzung genieße. „Es ist sympathisch, anerkannt, ich bin ihm freundschaftlich verbunden“, sagte der Freie-Wähler-Chef, der mit Söllner in der Kommunbräu bei einem gemeinsamen Bier Erinnerungen austauschte.
“Es ist sympathisch, anerkannt, ich bin ihm freundschaftlich verbunden.
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Bei den Freien Wählern genießt Söllner eine hohe Wertschätzung. Im Jahr 2023 war ihm bei einer Feier in München die Ehrennadel der Landtagsfraktion für „besondere Verdienste für Freiheit, Heimat und Demokratie“ verliehen worden. Die Parteispitze bezeichnete ihn schon damals als „Galionsfigur“ und „politisches Kraftwerk“.
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