Auszeichnung
Der Ausbildungspreis startet 2023 neu durch
2019 wurde der Ausbildungspreis an die Firma Ireks vergeben, für die Franziska Schmidt, Isabella Greulich und Laura Schuck das Siegervideo gedreht haben.
2019 wurde der Ausbildungspreis an die Firma Ireks vergeben, für die Franziska Schmidt, Isabella Greulich und Laura Schuck das Siegervideo gedreht haben.
Dagmar Besand
Alexander Müller von Alexander Müller Bayerische Rundschau
Kulmbach – Nicht mehr eine Jury, sondern das Saalpublikum bestimmt die Gewinner der Auszeichnung, die vom Netzwerk Schule/Wirtschaft und der Rundschau vergeben wird.

Das Netzwerk Schule/Wirtschaft, das gemeinsam mit der Bayerischen Rundschau den Ausbildungspreis vergibt, will sich neu aufstellen. Darüber sprechen wir mit den Vorsitzenden, Clemens Dereschkewitz (Wirtschaft) und Alexander Battistella (Schule).

 

Herr Dereschkewitz, Herr Battistella, das Netzwerk Schule/Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren pandemiebedingt Veranstaltungen, wie etwa den Ausbildungspreis, absagen müssen – andere, ich denke da an die Karrieremesse, aber auch neu entwickelt. Was ist denn für 2023 geplant?

Clemens Dereschkewitz: Die Pandemie ist ja noch nicht vorbei. Andererseits möchten auch wir wieder zu normalen Abläufen zurückkommen. Termine im Februar, wie für die Abitura oder im Herbst, in dem wir die Ausbildungsmesse angeboten haben, könnten mit Blick auf Corona schwierig sein. Daher wollen wir uns auf die Karrieremesse konzentrieren, ein Format, das wir neu entwickelt haben und das auf Anhieb großen Zuspruch erfahren hat.

Alexander Battistella: Die Realschule hat sich dafür als idealer Standort erwiesen, daher wird die Karrieremesse am 6. Mai von 10 bis 14 Uhr auf deren Gelände stattfinden. In dem Jahr wollen wir auch Shuttlebusse vom ZOB aus einsetzen, um noch mehr Interessierten die Möglichkeit zu eröffnen, die Veranstaltung zu besuchen. Und wir möchten auch die Schulen noch enger einbinden.

 

Auch der Ausbildungspreis, den das Netzwerk gemeinsam mit der Bayerischen Rundschau trägt, wird 2023 anders ablaufen?

Battistella: Ja, das Netzwerk Schule/Wirtschaft hatte ja 2014 das Bewerbungsverfahren geändert, Mottos eingeführt und die Jury erweitert. Bei den Veranstaltungen haben wir dann festgestellt, dass Nominierte an dem Abend sich und ihr Unternehmen oft in sehr inspirierender und unterhaltsamer Weise vorgestellt haben. Dem wollen wir nun Rechnung tragen, den Schwerpunkt auf diese Veranstaltung legen und das Publikum an dem Abend zur Jury machen.

Dereschkewitz: Das heißt, die Gäste können sich dort dann die Präsentation von fünf Nominierten anschauen, die eine Vorjury ausgewählt hat. Danach kann das Saalpublikum live abstimmen – und nach der Auswertung haben wir schließlich den Gewinner des Ausbildungspreises 2023.

 

Wann findet die Veranstaltung denn statt – und bis wann muss man sich wie beworben haben?

Dereschkewitz: Am Vorabend der Karrieremesse laden wir für 18 Uhr in die Aula des Beruflichen Schulzentrums ein. Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Battistella: Wer teilnehmen will, schickt ein kurzes Exposé an die Bayerische Rundschau. In maximal zehn Sätzen sollte darin begründet werden, warum das jeweilige Unternehmen, der jeweilige Ausbildungsberuf spitze ist. Mit dabei sein sollten auch Daten zur Firma, also in welcher Branche sie tätig ist, wie viele Mitarbeitende und Auszubindende sie hat. Bewerbungsschluss ist der 3. März.

 

In früheren Veranstaltungen gab es immer einen prominenten Redner – darauf verzichten Sie diesmal?

Battistella: Ja, wir möchten die jungen Leute in den Mittelpunkt stellen und ihnen Raum und Zeit geben an dem Abend.

Dereschkewitz: Jedem der fünf Teilnehmer wird ganze fünf Minuten lang die Bühne gehören – sie können reden, uns eine Präsentation zeigen, ein kleines Stück aufführen – den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Sie müssen damit am Ende nur die Gäste überzeugen.

 

Was hat denn das Netzwerk noch vor im kommenden Jahr?

Dereschkewitz: Neben dem Vorstand gibt es ja im Netzwerk Schule/Wirtschaft noch den sogenannten Steuerkreis. Den möchten wir in den kommenden Monaten neu beleben und Mitwirkende gewinnen, die sich mit dem Vorstand gemeinsam in die inhaltliche Arbeit einbringen können.

Battistella: In früheren Jahren waren wir ja beispielsweise mehrmals im Jahr zu Gast bei Betrieben. Hier möchten wir gemeinsam mit dem Steuerkreis überlegen, welche Formate hier die Passenden sind, um unsere Aufgabe des Netzwerkens noch besser erfüllen zu können.

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