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Immer ein offenes Ohr: Seelsorge in neuen Händen
Der neue katholische Klinikseelsorger Clemens Grünbeck (2. v. r.) zusammen mit (v. l.) Barbara Weid (kommissarische Klinikdirektorin Regiomed Klinikum Lichtenfels), Dekan Lars Rebhan und Pfarrerin Sabine Schmid-Hagen (ev. Klinikseelsorgerin).
Der neue katholische Klinikseelsorger Clemens Grünbeck (2. v. r.) zusammen mit (v. l.) Barbara Weid (kommissarische Klinikdirektorin Regiomed Klinikum Lichtenfels), Dekan Lars Rebhan und Pfarrerin Sabine Schmid-Hagen (ev. Klinikseelsorgerin).
Regiomed
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Lichtenfels – Seit Kurzem ist Clemens Grünbeck der neue katholische Krankenhausseelsorger am Regiomed Klinikum Lichtenfels.

Corona und die weltpolitische Lage verunsichern viele Menschen und der Bedarf an seelsorgerischer Begleitung steigt, besonders auch in den Kliniken. Durch die Nachbesetzung der Stelle des katholischen Seelsorgers am Regiomed Klinikum Lichtenfels können Patienten und Mitarbeitende sich nun mit ihren Sorgen und Nöten an Clemens Grünbeck wenden.

Der verheiratete Vater zweier erwachsener Töchter ist seit mehr als 25 Jahren Pastoralreferent in der Diözese Bamberg. Nach einer Tätigkeit in Forchheim ist er seit 2010 durchgehend am Obermain tätig und arbeitet in Lichtenfels in der Gemeindepastoral und überregional als Dekanatsreferent und als Supervisor.

Drei Vormittage in der Klinik in Lichtenfels vor Ort

Clemens Grünbeck ist an drei Vormittagen pro Woche in der Klinik präsent und steht für Gespräche mit Patienten, Angehörigen und Mitarbeitenden bereit. „Meine Arbeit in der Klinik folgt keinen festen Regeln. Ich muss immer schauen, welche Patienten für ein Gespräch mit mir offen sind. Ich biete ein Angebot an und freue mich, wenn ich von Patienten und Mitarbeitenden wohlwollend empfangen werde.“ so Grünbeck.

Trotz des deutschlandweiten Trends zur Abkehr von der Kirche sieht der Pastoralreferent in der Klinik ein gänzlich anderes Bild. „Gerade durch eine Krankheit sind viele Menschen in ihren Grundfesten erschüttert. Dabei geht es auch um existenzielle Fragen nach dem Sinn des Lebens und dem Tod. Sie suchen nach Hoffnung und Sicherheit. Für viele ist der Glaube da ein Anker.“

Jeder ist bei Clemens Grünbeck willkommen

Sein Angebot richtet sich dabei aber nicht nur an Gläubige bestimmter Religionsgruppen, sondern an alle Anwesenden im Krankenhaus. Jedem, der möchte oder Bedarf an Gesprächen und dem Zuhören hat, schenkt der Pastoralreferent seine Zeit. Jeden Donnerstagsabend um 18 Uhr bietet er zudem mit seiner evangelischen Seelsorge-Partnerin am Klinikum im ökumenischen Wechsel einen Gottesdienst bzw. einen Abendsegen an. Dieser wird auch in die Zimmer übertragen.

Gerade auch der unkomplizierte, kollegiale Austausch mit Kollegin Pfarrerin Sabine Schmid-Hagen sowie mit den Mitarbeitenden des Klinikums haben ihm die Eingewöhnung erleichtert. „Ich bin vom ersten Tag sehr herzlich aufgenommen worden und habe das Gefühl, schon viel länger hier zu sein, als erst wenigen Wochen.“ betont Grünbeck.

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