Das Modehaus Grom ist eine der markantesten Stellen für den Einzelhandel in der Kissinger Fußgängerzone. 1939 als Textilkaufhaus gegründet und später als reines Modehaus geführt, wurde es bis zur Schließung Ende 2019 als Familienbetrieb geführt. Nach drei Jahren Leerstand ist das Gebäude inzwischen verkauft und das Erdgeschoss an die italienische Modeboutique Sara verpachtet.
Oberen Etagen ungenutzt
Die oberen Geschosse stehen jedoch weiterhin leer. „Wir haben in den oberen Etagen alles rausgeworfen“, berichtet der neue Eigentümer und Projektentwickler Niko Rotschedl. Als Einzelhandelsflächen lassen sich die oberen Etagen seiner Meinung nach nicht vermarkten, hier sollen langfristig Büros entstehen, etwa für Coworking-Spaces – also Büros, die Freiberufler oder Start-Ups anmieten können.
Mode für Herren
Bis es soweit ist, will Rotschedl die Zeit und die freien Räume jedoch nicht ungenutzt lassen. Er nutzt den Fränkischen Markt (11. bis 14. Mai) mit langer Einkaufsnacht am Freitag, um in den Oberen Etages des früheren Modehauses Grom einen Pop-Up-Store zu eröffnen. Dieses hat gestern geöffnet und soll bis Samstag, 13. Mai, bleiben. Er habe von einem verstorbenen Herrenausstatter aus der Region Tegernsee die Ware aus dem Lager aufgekauft und wolle sie nun an den drei Tagen in dem Pop-Up-Store anbieten. „Ich glaube, dass es eine Bereicherung ist. So ein Angebot gibt es aktuell nicht mehr in Bad Kissingen“, erklärt Rotschedl.
Die Modeboutique im Erdgeschoss werde von den Kunden gut angenommen, berichtet er.
Für den Umbau der oberen Etagen in Büros läuft aktuell die Planung. „Wir wollen den Bauantrag zeitnah vorlegen und Ende des Jahres mit den Arbeiten starten“, sagt der Eigentümer.
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