Ein Mann ohne Geld – aber mit einer kühnen Idee: Am Wochenende des Coburger Frühlingsfestes versuchte ein 25-Jähriger, sich mit einer dreisten Masche um die Bezahlung einer Taxifahrt zu drücken. Nun ermittelt die Polizei.
Schon am 25. April 2026 hatte sich der junge Mann vom Coburger Anger aus nach Untersiemau fahren lassen. Der Fahrpreis: knapp 30 Euro. Doch am Ziel angekommen, konnte – oder wollte – er den Betrag nicht begleichen. Als der Taxifahrer ankündigte, die Polizei zu verständigen, schlug der Fahrgast einen unerwarteten Ton an: kurzerhand gab er sich selbst als Kriminalbeamter aus.
Ungewöhnliche Ausrede
Mit einer Mischung aus Nachdruck und Mitleidserzählung bat er um Zahlungsaufschub. Andernfalls, so seine Begründung, würde er auf der Dienststelle zum Gespött werden. Eine ungewöhnliche Ausrede – und offenbar zunächst erfolgreich: Der Taxifahrer ließ sich vertrösten, sicherte sich jedoch ab und fotografierte den Ausweis seines Fahrgastes.
Polizeibekannter Mann
Doch das versprochene Geld blieb aus. Schließlich wandte sich der geschädigte Fahrer an die Polizeiinspektion Coburg – um den angeblichen „Kollegen“ anzuzeigen. Nach Aufnahme der Personalien des „Kripobeamten“ stellte die Polizeidienststelle fest, dass der Mann kein Beamter, sondern lediglich „polizeibekannt“ war. Gegen den 25-Jährigen wird nun ein Strafverfahren wegen Amtsanmaßung und Betrugs eingeleitet.









