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Eilmedlung
Coburger Landgericht: Urteil im Missbrauchsprozess
Missbrauchsprozess in Coburg: Am 8. Tag darf der Angeklagte ohne Fußfesseln erscheinen. Er sitzt nicht länger in Untersuchungshaft.
Missbrauchsprozess in Coburg: Am 8. Tag darf der Angeklagte ohne Fußfesseln erscheinen. Er sitzt nicht länger in Untersuchungshaft. // Foto: Julia Scholl
Coburg – Acht Tage lang wurde am Landgericht Coburg der Fall eines 45-Jährigen verhandelt. Der Familienvater war angeklagt, seine Tochter über Jahre hinweg sexuell missbraucht zu haben. Nun gibt es ein Urteil.

Seit Ende September befasst sich die 3. Große Strafkammer des Landgerichts Coburg am Landgericht Coburg mit einem komplexen Fall. In dessen Zentrum: Eine Familie aus dem Coburger Land. Der Vorwurf: Der Vater zweier Kinder soll seine Tochter über Jahre hinweg unter anderem immer wieder sexuell missbraucht haben.

Am 8. Verhandlungstag erging nun ein differenziertes Urteil: Die Kammer befand den 45-Jährigen in einem Fall für schuldig. Sie sah einen sexuellen Übergriff als erwiesen an und verurteilte den 45-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten. Die Strafe wird zur Bewährung ausgesetzt. In weiteren in der Anklage aufgeführten Punkten befindet die Kammer ihn als nicht schuldig, hier ergeht ein Freispruch. 

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Details zum Urteilsspruch:

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