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Aufregung in Coburg
Einsturzgefahr! Bühne bei Samba-Festival gesperrt
Seit Samstagnachmittag durfte diese Bühne beim Samba-Festival in Coburg nicht mehr betreten werden.
Seit Samstagnachmittag durfte diese Bühne beim Samba-Festival in Coburg nicht mehr betreten werden. // Oliver Schmidt
Coburg – Wenn Sambistas richtig loslegen, kann eine Bühne schon mal ins Wanken geraten. In einem Fall wurde jetzt aber eine Grenze erreicht.

Beim ersten Samba-Festival in Coburg nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ging es hoch her – unter anderem im Prinzengarten. Dort war wieder eine Bühne aufgebaut, die auch von Besuchern ohne Einlassbändchen erreicht werden konnte. Entsprechend gilt diese Bühne seit Jahren als echter Geheimtipp.

Seit Samstagnachmittag durfte diese Bühne beim Samba-Festival in Coburg nicht mehr betreten werden.
Seit Samstagnachmittag durfte diese Bühne beim Samba-Festival in Coburg nicht mehr betreten werden. // Oliver Schmidt

Festival-Veranstalter Sambaco hatte für die Bühne im Prinzengarten ein umfangreiches Programm erstellt. Auftakt war am späten Freitagnachmittag mit „Ninis Tanzfabrik“, dem Tanzstudio von Nini Beyersdorf, der Frau des Festival-Chefs Rolf Beyersdorf. „Da hat die Bühne schon etwas gewackelt“, erzählte später eine Teilnehmerin dem Tageblatt.

Am Abend folgten weitere Gruppen wie Bateria Z aus München sowie Aipalé und Kamekela aus Coburg.

Bühne bewegt sich

Bevor es dann am Samstag in die heiße Samba-Phase gehen konnte, war allerdings Schluss. „Die Bühne hatte sich ein ganzes Stück bewegt“, berichtete ein Augenzeuge. Daraufhin wurde sofort beschlossen, die Bühne aus Sicherheitsgründen zu sperren.

Die Gruppen, die noch auf dem Programm standen, traten nebenan in dem kleinen Spielplatzbereich des Prinzengartens auf.

Bühne beim Samba-Festival in Coburg gesperrt! Ein Schild (rechts oben) weist darauf hin, dass die Gruppen nebenan auf dem Spielplatz im Prinzengarten auftreten müssen.
Bühne beim Samba-Festival in Coburg gesperrt! Ein Schild (rechts oben) weist darauf hin, dass die Gruppen nebenan auf dem Spielplatz im Prinzengarten auftreten müssen. // Oliver Schmidt

Insgesamt gab es beim diesjährigen Samba-Festival vier Bühnen: zwei innerhalb des Festivalgeländes auf dem Schlossplatz sowie zwei frei zugängliche im Hofgarten und im Prinzengarten. Auf dem Marktplatz und dem Albertsplatz gab es statt großer Bühnen diesmal lediglich Spielflächen. Auch auf dem Platz vor der Reithalle gab es eine Spielfläche.

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