Beim ersten Samba-Festival in Coburg nach zwei Jahren Corona-Zwangspause ging es hoch her – unter anderem im Prinzengarten. Dort war wieder eine Bühne aufgebaut, die auch von Besuchern ohne Einlassbändchen erreicht werden konnte. Entsprechend gilt diese Bühne seit Jahren als echter Geheimtipp.
Festival-Veranstalter Sambaco hatte für die Bühne im Prinzengarten ein umfangreiches Programm erstellt. Auftakt war am späten Freitagnachmittag mit „Ninis Tanzfabrik“, dem Tanzstudio von Nini Beyersdorf, der Frau des Festival-Chefs Rolf Beyersdorf. „Da hat die Bühne schon etwas gewackelt“, erzählte später eine Teilnehmerin dem Tageblatt.
Am Abend folgten weitere Gruppen wie Bateria Z aus München sowie Aipalé und Kamekela aus Coburg.
Bühne bewegt sich
Bevor es dann am Samstag in die heiße Samba-Phase gehen konnte, war allerdings Schluss. „Die Bühne hatte sich ein ganzes Stück bewegt“, berichtete ein Augenzeuge. Daraufhin wurde sofort beschlossen, die Bühne aus Sicherheitsgründen zu sperren.
Die Gruppen, die noch auf dem Programm standen, traten nebenan in dem kleinen Spielplatzbereich des Prinzengartens auf.
Insgesamt gab es beim diesjährigen Samba-Festival vier Bühnen: zwei innerhalb des Festivalgeländes auf dem Schlossplatz sowie zwei frei zugängliche im Hofgarten und im Prinzengarten. Auf dem Marktplatz und dem Albertsplatz gab es statt großer Bühnen diesmal lediglich Spielflächen. Auch auf dem Platz vor der Reithalle gab es eine Spielfläche.
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