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Veranstalter ziehen Bilanz
Samba-Festival in Coburg: Zwischenfall mit privater Drohne
Samba-Festival Coburg 2026: Impressionen vom stimmungsvollen Auftakt am Freitag
Rolf Beyersdorf ist Veranstalter des Internationalen Samba-Festivals in Coburg. // Hagen Lehmann
Coburg – Die Polizei musste eingreifen, als sie etwas in der Luft bemerkte. Kurz Aufregung gab es auch in der Herrngasse. Die Versteigerung einer Renn-Seifenkiste endete mit einer großen Überraschung.
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Ein „reibungsloser“ Ablauf, keine größeren Zwischenfälle und an allen drei Tagen eine „ausgelassene und friedliche Stimmung“: Die Veranstalter des Samba-Festivals haben eine sehr positive Bilanz gezogen. „Wenn man auf drei Festivaltage zurückblickt und überall in glückliche Gesichter schaut, dann weiß man, warum sich die monatelange Arbeit gelohnt hat“, wird Rolf Beyersdorf in einer Pressemitteilung zitiert. Der Chef des Veranstalters Sambaco dankte insbesondere den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, allen Einsatzkräften, den Sponsoren und Partnern sowie der Stadt Coburg und dem Bezirk Oberfranken. „Ohne dieses großartige Miteinander wäre ein Festival dieser Größenordnung nicht möglich.“

Rolf Beyersdorf betont: „Es macht mich stolz, dass Coburg auch in diesem Jahr wieder für drei Tage zur Samba-Hauptstadt Europas geworden ist.“

Feuerwehreinsatz in der Herrngasse

Auch die Einsatzkräfte blicken auf ein ruhiges und friedliches Festivalwochenende zurück. Größere Zwischenfälle seien ausgeblieben. Ein Einsatz für die Feuerwehr ereignete sich in der Herrngasse. Dort kam es unabhängig vom Festival in einer Küche zu einer Rauchentwicklung durch einen kleinen Schmorbrand auf einem Herd. Die Feuerwehr konnte die Situation jedoch schnell unter Kontrolle bringen. Ein besonderes Dankeschön wird in diesem Zusammenhang auch den Festivalbesucherinnen und -besuchern ausgesprochen: Sie hätten „vorbildlich“ reagiert und den Einsatzkräften sofort den Weg freigemacht, sodass die Feuerwehr den Einsatz ohne Verzögerung abarbeiten konnte.

Polizei setzt erstmals Drohne ein

Auch die Coburger Polizei zieht eine positive Bilanz. Bis auf wenige kleinere Auseinandersetzungen sei das Festival weitgehend störungsfrei geblieben. Erstmals setzte die Polizei während des Samba-Festivals zudem eine Drohne ein, um das Veranstaltungsgelände aus der Luft im Blick zu behalten. So konnten gemeldete Situationen schnell überprüft und die Einsatzkräfte gezielt koordiniert werden.

Zwischenfall mit privater Drohne

Während des Festivals wurde eine unerlaubt fliegende, private Drohne frühzeitig erkannt und sicher aus dem Luftraum über dem Festival geleitet. Der Pilot bekommt eine Anzeige.

Auch aus Sicht des Rettungsdienstes verlief das Wochenende „erfreulich ruhig“, wie es in einer Stellungnahme heißt. Neben den für Großveranstaltungen typischen kleineren Hilfeleistungen – etwa bei Kreislaufproblemen oder Insektenstichen – habe es keine außergewöhnlichen Einsätze gegeben.

Erfrischung durch die Feuerwehr

Für willkommene Erfrischung sorgte bei den sommerlichen Temperaturen außerdem die Feuerwehr mit ihrem Wasserbestäuber, der insbesondere auf dem Schlossplatz wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeisterte.

Zuschlag für Christof Pilarczyk

Für einen guten Zweck (und zwar für die Stiftung von Giovane Elber) wurde eine Renn-Seifenkiste versteigert. Den Zuschlag erhielt ausgerechnet Christof Pilarczyk, ehemaliger langjähriger Partner von Rolf Beyersdorf bei Sambaco.

 

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