Cro beim HUK-Open-Air – da kann man getrost sagen, ein alter Bekannter kehrt zurück. Wie haben Sie Ihre Auftritte hier in Erinnerung? Was ist Ihnen vom Coburger Publikum hängen geblieben?
Cro: Coburg hat immer eine tolle Energie – ich komme sehr gerne hier her.
Ihre Bühne ist wieder der altehrwürdige Schlossplatz. Wie wichtig sind Ihnen die Location, das Ambiente, das Drumherum? Bei manchen Künstlern hat man irgendwann das Gefühl – wenn die Tour schon fortgeschritten ist – es macht für sie überhaupt keinen Unterschied mehr, wo sie spielen.
Nee, also für mich macht das schon einen Unterschied. Klar, du spielst öfter die gleichen Songs – aber die Orte sind nie gleich. Jede Bühne, jedes Publikum, jede Stadt hat einen eigenen Vibe. Und so ein Ort wie der Schlossplatz – das ist ja nicht nur eine Bühne, das ist Geschichte, Atmosphäre, ein Gefühl. Ich nehme das auf, mische das mit meiner Energie – und dann wird’s jedes Mal neu.
Schon der Name Ihrer Open-Air-Tour, „CRONICLES“, verrät, welche Setlist am Start sein wird: Es wird ein Trip durch Ihre Karriere. Bekannte Hits wie „Einmal um die Welt“ und „Easy“ lassen grüßen. Aber welche Überraschung haben Sie mit im Gepäck? Können Sie den Coburgern vorab einen kleinen Hinweis geben?
Ich will nicht zu viel spoilern – aber sagen wir mal so: Es wird ein bisschen Zeitreise, aber mit neuen Farben. Vielleicht kommt ein Song, den man lange nicht live gehört hat. Vielleicht ein Sound, den man von mir nicht erwartet.
Bevor Cro auf die Bühne kommt, werden der Musiker Levin Liam und die Musikerin Greta dem Publikum einheizen – als Support-Acts. Wie läuft das eigentlich ab? Klären Sie uns auf: Sagen Sie dann vor der Tour, die zwei finde ich ganz gut, die nehme ich mit. Oder wer entscheidet das?
Am Ende ist es immer ein Bauchgefühl. Ich höre viel neue Musik, und wenn ich da was finde, was mich anspricht – künstlerisch, menschlich, energetisch – dann will ich das teilen.











