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Rammstein-Tribut in Coburg
Open-Air-Sommer: Stahlzeit macht den Frühstart im Shuttle
Stahlzeit im Bus mit den Fans
Die Momente vor dem Ansturm: Die Rammstein-Tribute-Band fährt mit den Fans zum Konzertgelände nach Cortendorf. // Foto: Chris Winter
Cortendorf – Dieser Auftritt ließ die Herzen der Fans höher schlagen: Knapp eineinhalb Stunden vor dem Konzertbeginn sitzt die Band mit ihren Fans im Bus. Ein Konzerterlebnis zwischen Feuerfontänen und Pyro.

Das Konzert beginnt für gut 50 Fans mehr als überpünktlich. Es geht bereits um 19 Uhr im Shuttle los, da ist das Gelände der Kulturfabrik in Cortendorf noch ein paar Kilometer entfernt. Aus Sicht der Fans sitzen auf einmal die neben oder hinter ihnen, derentwegen sie zur Kulturfabrik strömen: die Mitglieder von Stahlzeit. 

Dass die Rammstein-Tribute-Band gemeinsam mit ihren Fans zum Konzert fährt, lässt einen kurz das Gefühl vergessen, in einer mobilen Sauna zu sitzen. Im Bus ist es warm, zu warm. Die 15-minütige Fahrt fühlt sich länger an, als sie dauert. Den Fans zur Freude. Die Möglichkeit, mit dem Sänger Helfried, „Heli“ Reißenweber gemeinsam einen Klassiker der Band Rammstein zu singen – Seltenheitscharakter.

Pünktlich um 20.30 startet Stahlzeit den Huk-Open-Air-Sommer 2025 in Cortendorf. Die Band bietet das, was ihr Beiname verspricht. Wie beim Original Rammstein geht es heiß her: Pyro in alle Richtungen, Rauchschwaden in allen Farben bis hin zu Raketen, die auf wundersame Weise wieder zur Bühne zurückfliegen.

Stahlzeit 2025 in Cortendorf
Martialisch, laut und feurig – Die Rammstein-Tribute-Band „Stahlzeit“ eröffnet am Mittwochabend (18. Juni) den Konzertsommer in Cortendorf. // Foto: Chris Winter

Martialisch, laut und heiß: Stahlzeit spielt vor 2.900 Fans in Cortendorf

Und Stahlzeit ist laut. Wenn Sänger Heli Reißenweber mit seiner tief klaren Stimmer mehrmals hintereinander „Sehnsucht“ in sein Mikro brüllt, wenn die Gitarristen brachiale Riffs spielen, dann wird einem Rammstein-Laien schnell klar: Es wird kein Abend der sanften Unterhaltung. Die Wahrscheinlichkeit nach diesem Abend an einem Tinnitus (Ohrensausen) zu leiden, ist etwas höher als bei einem Pop- oder Schlagerkonzert. Gerade in den vorderen Bereich ist es laut. Sehr laut.  

Auch die Outfits und Bühnenequipment gehören in die Kategorie: harte Jungs. Bei einem Song trägt Sänger Reißenweber einen silbernen, glitzernden Umhang, die aussieht wie eine Metzgerschürze. In seinem Fall ist es eher eine Feuerschürze. Vor allem dann, als er auf einen Bandkollegen mit einem Flammenwerfer feuert. Provokant, martialisch – es ist das erwartete Stahlzeit- beziehungsweise Rammstein-Spektakel.

Stahhlzeit: Die besten Fotos des Abends in der Galerie

Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
 // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der KulturfabrikStahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
Die Rammstein-Tribute-Band live auf dem Gelände der Kulturfabrik // FOTOGALERIE Chris Winter
Stahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
 // FOTOGALERIE Chris Winter
Stahlzeit am 18. Juni in Cortendorf
 // FOTOGALERIE Chris Winter

Die Stimmung unter den etwa 2.900 Konzertbesuchern ist gut und friedlich. Je weiter man nach vorne geht, desto höher ist die Bereitschaft der Konzertbesucher auf die provokanten Botschaften des Sängers einzugehen. Gerade bei den bekannten Rammstein-Songs wie „Du hast“, „Engel“, „Sonne“ oder „Mein Herz brennt“ singen Fans aus allen Bereichen mit, vorne und hinten.

Das Publikum ist bunt gemischt: Viele Altersklassen sind vertreten; und viele schwarze T-Shirts mit weißen oder grauen Druck. Nicht selten mit einem Emblem des großen Bruders Rammstein. Auch tätowierte Beine begegnen einem des Öfteren.

Die Temperatur an diesem Tag ist eine Geschichte, die sich – zur Freude der Anti-Schweiß-Fraktion – im Verlauf des Abends zu einer positiven, in dem Fall kühleren, entwickelt. Ab 21 Uhr ist es recht angenehm im Vergleich zur prallen 18 Uhr-Sonne, die einem das Gefühl vermittelt hat, in einer offenen Sauna zu stehen. Da liegt es indes nicht an der typischen Konzertlogik, dass sich vor offiziellen Konzertbeginn an den Getränkeständen lange Schlangen gebildet haben. Kein Wunder bei dieser Hitze. 

Die Stahlzeit-Show ist abgestimmt, von Passage zu Passage, von Lied zu Lied. Das grelle Geflacker, die unzähligen Scheinwerfer, die vier kleinen Pyrofeuerchen im Hintergrund, die in einem Song wie romantische Kerzen daherkommen. Stahlzeit verspricht eine Hommage an Rammstein. Und das ist auch so. Nur mit einem Unterschied: bei Rammstein ragt der Frontmann Till Lindemann mehr heraus, seine Gestik, Mimik, diese noch markantere Stimme.

Stahlzeit: Nach zwei Stunden ist noch nicht Schluss

Bei Stahlzeit ist es das Zusammenspiel aus den Einzelkomponenten, den Lichtern, den Feuerflammen, den Funken, dem Sänger, der Band. Gerade im späteren Teil des Abends, als es dunkler wird, als die letzten orangen Streifen am Himmel verblassen, kristallisiert sich: Es ist nicht die Show Lindemann 2.0 und kein Solo-Konzert des Heli Reißenweber. Es ist Stahlzeit. 

Um 22.40 bedankt sich Sänger Reißenweber beim Publikum. Doch das ist es noch nicht: Bis kurz nach 23 Uhr spielt die Band noch ein paar Lieder. Wieder zur Laune der Fans.

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