Es ist sozusagen das „Bundesverdienstkreuz der Sambistas“: Der Titel „Botschafter des Internationalen Samba-Festivals Coburg“ ist nämlich die höchste Ehrung, die vom Festival-Veranstalter Sambaco vergeben werden kann. Bislang gibt es nur eine Handvoll Menschen, deren großen Verdienste auf diese Weise gewürdigt worden sind. Der Erste, der den Titel bekam, war Coburgs Alt-Oberbürgermeister Norbert Kastner (SPD), der als entscheidender Wegbereiter des Samba-Festivals gilt.
In diesem Jahr kommt ein weiterer Botschafter hinzu: Markus Söder!
Der bayerische Ministerpräsident hat heuer zum bereits fünften Mal die Schirmherrschaft über das Samba-Festival übernommen. „Und wenn er eine Schirmherrschaft übernimmt, dann kommt er auch persönlich vorbei“, sagt Sambaco-Geschäftsführer Rolf Beyersdorf erfreut. Außerdem würde Söder bei vielen anderen Gelegenheiten im Jahr auf den Zusammenhang von Coburg und Samba hinweisen. Deshalb habe sich der Ministerpräsident den Titel eines Botschafters wahrlich verdient, so die Überzeugung bei Sambaco.
Die Ernennung zum „Botschafter des Internationalen Samba-Festivals Coburg“ wird am Freitag, 12. Juli, erfolgen, wenn Markus Söder das Festival 2024 eröffnet. Der Ministerpräsident wird gegen 20.30 Uhr auf der Hauptbühne auf dem Schlossplatz erwartet. Möglich, dass er zuvor wieder einen Bummel übers Festivalgelände unternimmt.
Freistaat: Zuschuss fürs Samba-Festival
Doch nicht nur Sambaco hat eine Überraschung für Söder vorbereitet, sondern auch umgekehrt ist dies der Fall: Söder wird Sambaco am Freitagabend offiziell mitteilen, dass der Freistaat dem Festival einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro gewährt.
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