Der Besuch von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder beim Samba-Festival war am Samstag eigentlich für 20.30 Uhr geplant. Doch plötzlich ergaben sich Terminverschiebungen, so dass Söder bereits um 19.45 Uhr in der Coburger Innenstadt eintraf – und genau zu diesem Zeitpunkt hatte ein kleinerer Sturm mit viel Regen eingesetzt. Ursprünglich hatte Söder vor, einmal quer übers Festivalgelände zu laufen. Doch dieser Plan wurde angesichts des schlechten Wetters aufgegeben. Stattdessen ging’s gleich auf die Hauptbühne auf dem Schlossplatz.
Vor der Bühne waren aufgrund des Wetters aber nicht mehr tausende, sondern nur noch wenige hundert Besucher. Das Grußwort des Schirmherrn („Noch nie wurde ein Schirmherr so dringend benötigt wie heute!“) wurde dennoch durchgezogen.
Söder bezeichnete das Samba-Festival als ein „Statement für Lebensfreude“. Und: Coburg sei an diesem Wochenende die „Hauptstadt von Bayern“. Denn so viel Lebensfreude gebe es in München nicht…
Eine Stadt flippt total aus
Außerdem zeigte sich Söder beeindruckt davon, dass die ehrwürdige Stadt Coburg, die vor allem für viel Tradition und Kultur stehe, an einem Wochenende im Jahr „total ausflippt“.
Markus Söder spricht beim Samba-Festival in Coburg
Gegen 20 Uhr war der Bühnenauftritt vorbei. Anschließend lief Markus Söder noch kurz über den Schlossplatz und suchte das Gespräch mit einigen Festivalbesuchern.
Gegen 20.15 Uhr verließ Markus Söder das Samba-Festival. Kurz vor 20.30 Uhr hörte der Regen auf, und das Wetter klarte noch einmal auf. Ein Besucher spottete: „Wer zu früh kommt, den bestraft der Regen.“
Am späteren Abend kam dann aber das schlechte Wetter wieder zurück: Um 23.45 Uhr musste das Bühnenprogramm aufgrund einer Unwetterwarnung abgebrochen werden.
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