Die HUK-Coburg hat in diesen Tagen eine Presse-Information über Cabrios veröffentlicht. Die Versicherungsgruppe musste demnach im vergangenen Jahr mehr als 2,6 Millionen Euro für gestohlene Cabrios sowie Diebstähle aus Cabrios bezahlen. Immer wieder gibt es aber Fahrzeugbesitzer, die durch falsches Verhalten ihren Versicherungsschutz gefährden.
Dringender Rat der HUK-Coburg
Die HUK erklärt: „Wer sein Verdeck offenlässt und leichtfertig einen Autodiebstahl ermöglicht, muss mit Konsequenzen rechnen. Es kann sein, dass die Teilkasko-Versicherung den Schaden nicht in vollem Umfang übernimmt.“ Die HUK rate deshalb allen Cabrio-Fahrern, „darauf zu achten, wo sie parken“.
Foto am Coburger Albertsplatz
Genau dieser Rat bekommt in der Presse-Info aber eine reichlich kuriose Note – und zwar wegen des Fotos, das beigefügt ist. Darauf zu sehen ist eine Frau, die bei einem Bäcker eingekauft hat und zu ihrem Cabrio läuft. Bei einer derart „schnellen Besorgung“ ist es nach Mitteilung der HUK völlig okay, das Verdeck nicht zu schließen. Aber: Das Foto wurde am Albertsplatz in Coburg aufgenommen, und das Cabrio der Frau steht auf dem Gehweg neben der Bushaltestelle. Dort dürfen keine Autos parken!
Nun stellen wir uns Folgendes vor: Das Auto der Brötchen kaufenden Frau ist verschwunden. Ausgehend vom Pressefoto der HUK könnte es sein, dass das Auto gar nicht gestohlen wurde, sondern die Polizei es hat abschleppen lassen…
Was sagt die HUK dazu?
Immerhin: Auf Nachfrage bei der HUK heißt es, dass das Parken im Parkverbot keinen Einfluss auf den Versicherungsschutz habe, sondern lediglich auf den eigenen Geldbeutel.
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