Xavier Naidoo hat zu Coburg eine besondere Verbindung. Ende 2008 war es, als der aus Mannheim stammende Sänger immer wieder mit kuriosen Spontankonzerten die Menschen in der Vestestadt in Atem hielt.
Herr Naidoo im Abseits
Jahre später hat Herr Naidoo (der Nachname spricht sich übrigens „Naidu“) leider auf ganz andere Weise die Welt in Atem gehalten. Mit dubiosen Aussagen und kruden Thesen hat er sich, so muss man das sagen, ins gesellschaftliche Aus befördert.
Antoinetta Bafas, die in Coburg das dreitägige Festival „It‘z Jazz“ organisiert, ist deshalb ein Hinweis sehr wichtig: Wenn am Sonntag, 23. Juni, ab 19 Uhr das „Söhne Mannheims Jazz Departement“ in der Alten Pakethalle auftritt, dann ist der heute so umstrittene Herr Naidoo NICHT dabei. Naidoo war zwar 1995 Gründer der „Söhne Mannheims“, hat die Band aber 2018 verlassen. Mit dem Jazz-Ableger der Formation, dem „Söhne Mannheims Jazz Departement“, hat er schon mal gleich gar nichts zu tun.
Mannheim, München, Coburg
Aber warum erzählen wir hier eigentlich so ausführlich von Herrn Naidoo, obwohl er doch gar nicht nach Coburg kommt? Tja, weil sich ein sehr lustiger Zufall bei der Planung von „It’z Jazz“ ergeben hat. So konnte Antoinetta Bafas auch eine aufstrebende Jazz-Sängerin verpflichten, die am Sonntag, 23. Juni, ab 11 Uhr in der Alten Pakethalle auftritt. Die 1995 geborene und in München aufgewachsene Musikerin heißt – man mag es kaum glauben – Alma Naidu.
Das Jazz-Programm lässt sich somit zusammenfassen: Erst Naidu, dann Söhne Mannheims ohne Naidoo.
Das gesamte Festivalprogramm gibt es ansonsten auf itz-jazz.de










