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Antrag von FW-CSB
Abschaffung des Kopiergelds an Coburger Schulen gefordert
Geld
Seit dem Schuljahr 2024/25 wird in den Schulen in Sachaufwandsträgerschaft der Stadt Coburg wieder ein sogenanntes Mediengeld erhoben. // Daniel Karmann/dpa/Illustration
Coburg – 2024 galt die Haushaltslage der Stadt Coburg als sehr angespannt. Auch deshalb wurde das sogenannte Mediengeld wieder eingeführt. Kostenpunkt: zehn Euro jährlich pro Schülerin und Schüler.
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Die Stadtratsfraktion der Freien Wähler-CSB hat beantragt, dass ab dem Schuljahr 2026/27 auf die Erhebung von sogenanntem Mediengeld verzichtet wird. Zur Erinnerung: 2018 war dieses  „Kopiergeld“, wie es früher genannt wurde, abgeschafft – denn die Haushaltslage der Stadt Coburg war gut. 2024 musste aber an vielen Ecken gespart werden, sodass es ein Comeback des Mediengelds gab, und zwar in Höhe von zehn Euro jährlich pro Schülerin und Schüler. 

Weitere zwei Jahre später hat sich die Situation erneut verändert, wie Christian Müller meint. Der Fraktionsvorsitzende von FW-CSB hat deshalb die erneute Abschaffung des Mediengelds beantragt.

Ziel: Familien entlasten

In seiner Begründung erinnert Müller zum einen daran, dass sich die Haushaltslage der Stadt Coburg zwischenzeitlich „wieder verbessert“ habe. Zum anderen verweist er auf eine Vereinbarung, die jüngst von der „neuen Rathausmehrheit“ präsentiert wurde. In dieser Vereinbarung seien laut Müller für die Wahlperiode 2026 bis 2032 eine „Vielzahl kostenintensiver neuer Projekte“ geplant. Vor diesem Hintergrund seien auch Sparbeschlüsse aus dem Jahr 2024 „nochmals zu hinterfragen“. Wörtlich schreibt Müller: „Die seinerzeit gewünschte Stärkung der Bildung und Entlastung der Familien ist auch aktuell ein wichtiges Ziel.“

2024 war man seitens der Stadt davon ausgegangen, dass durch die Wiedereinführung des Mediengelds Einnahmen in Höhe von etwa 90.000 Euro im Jahr zu erwarten sind.

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