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Forschungsarbeit
Coburg stellt sich seiner Vergangenheit
Coburg und seine Nazi-Vergangenheit
In Coburg kam die NSDAP sehr viel früher an die Macht als anderswo in Deutschland. Bereits im Juni 1929 gewann die Partei von Adolf Hitler mit 13 von 25 Sitzen die Mehrheit im Stadtrat. // Quelle: Stadtarchiv Coburg/Signatur Fo._02.01._M_1936
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Coburg – Wie konnte es dazu kommen, dass Coburg die erste nationalsozialistischen Stadt Deutschlands wurde? Eine Historikerkommission hat dazu geforscht. Jetzt wird das Ergebnis vorgestellt.

Im Jahr 2015 hat sich der Coburger Stadtrat das Ziel gesetzt, die Geschehnisse in Coburg zur NS-Zeit aufarbeiten zu lassen. Zu diesem Zweck setzte er eine Historikerkommission unter Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Gert Melville ein. Die Umsetzung der Forschung hat Dr. Eva Karl übernommen, die ihre Arbeiten nun abgeschlossen hat.

Erste nationalsozialistische Stadt Deutschlands

Am Montag, 13. Mai, wird Dr. Eva Karl ihr Werk präsentieren, es trägt den Titel „Coburg voran! – Herrschen und Leben in der ersten nationalsozialistischen Stadt Deutschlands“. Zuvor wird Prof. Dr. Dr. h.c. Gert Melville einen einführenden Vortrag mit dem Titel „Die Magie der Autokratie – Wie konnte/kann es dazu kommen?“ halten. 

Freie Plätze

Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr im historischen Rathaussaal. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter www.coburg.de/erinnerungskultur ist unbedingt erforderlich, da die Anzahl der Sitzplätze stark begrenzt ist. 

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