Die Woche in Coburg
Samba, Klinik, Bratwurst und die Suche nach Söder
Die Woche in Coburg
Die Woche in Coburg: Vor Gericht brach die Geschichte eine Entführung in sich zusammen. Beim Schützenfest wird es wohl keine Coburger Bratwurst geben. Die Samba-Königin hatte beim Samba-Festival Pech beim Auftritt. Der Neubau des Klinikums ist beschlossene Sache. Und Ministerpräsident Söder wurde beim Samba-Festival eine Viertelstunde lang hektisch gesucht.
Foto: O. Schmidt(2)/J. Berger/CT-Archiv/dpa
F-Signet von Moritz Kircher Fränkischer Tag
Coburg – Was war los in Coburg? Kuriose Momente beim Samba-Festival. Gute Nachrichten fürs Klinikum. Beim Schützenfest geht's um die Wurst. Und vieles mehr.

Der Samba kehr zurück nach Coburg

Nach der Corona-Pause endlich wieder Samba-Festival. Bereits vor der Eröffnung ließ sich erahnen, was den Sambistas die vergangenen zwei Jahre gefehlt hat. Und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Ein ganzes Wochenende lang feierte die Stadt zu südamerikanischen Klängen. Vielen wird das Samba-Festival 2022 aber auch als Fest der kuriosen Begebenheiten in Erinnerung bleiben. Zum einen, wegen eines Schockmomentes, als die Samba-Königin Desiane de Jesus von der Bühne stürzte:

Und zum anderen, weil Bayerns Ministerpräsident Markus Söder dem Samba-Festival einen Besuch abstatten wollte - und dies auch tat. Aber eine knappe Viertelstunde fragten sich alle: Wo ist Söder? Und eine ganze Delegation aus Lokalpolitikern, Journalisten und Personenschützern irrte auf der Suche nach dem Landesvater durch die Innenstadt.

Brücke gesperrt: Es war einmal ein High-Tech-Kunststoff

Kaum 20 Jahre alt, muss die Brücke auf der Lauterer Höhe zwischen Coburg und Lautertal bleibt bis Mitte September gesperrt werden. Der Auslöser dafür war mal ein High-Tech-Baustoff, der um die Jahrtausendwende gerne zum Abdichten von Straßenbauwerken verwendet wurde. Die Langzeit-Erfahrungen mit dem Material sind eher ernüchternd.

War es wirklich eine Entführung?

Zehn Monate saßen drei Männer für eine mutmaßliche Entführung in Bad Rodach in Untersuchungshaft – weil einem mehrfach vorbestraften Geschäftsmann geglaubt wurde. Vom Vorwurf des erpresserischen Menschenraubes wurden die Angeklagten freigesprochen. Ganz ungeschoren kamen sie vor Gericht allerdings nicht davon. 

In die DSZ-Ruine soll wieder Leben einkehren

Für den Schandfleck am Hofgarten in Coburg zeichnet sich eine Lösung ab. Ein neuer Gesamtinvestor möchte aber das Grundkonzept ändern. Aus der DSZ-Ruine soll ein Gebäude mit Mietwohnungen entstehen. Geplant sind demnach 24 Eineinhalbzimmer-, 17 Zweizimmer-, 34 Dreizimmer und 13 Vierzimmer- Wohnungen. Insgesamt also 84 Wohneinheiten.

Finanzierung steht: Das Klinikum Coburg wird neu gebaut

Das bayerische Kabinett hat beschlossen, dass der Freistaat ein neues Klinikum in Coburg bezuschusst. Der Betrag von 326,95 Millionen Euro wurde als förderfähig anerkannt. Die Kosten für den Neubau, der im ehemaligen BGS-Gelände entstehen soll, sind auf rund 500 Millionen Euro geschätzt. Hier gibt es alles, was bisher zur Entscheidung bekannt ist:

Bratwurst-Debakel beim Coburger Schützenfest

Und was gab's noch diese Woche in Coburg? Ach ja... das Bratwurst-Debakel beim Schützenfest. Denn Corona hat Auswirkungen auf die Feste der Region, denn viele Schausteller mussten aufgeben. In Coburg trifft es nun zusätzlich auch die Speisekarte. Zwei Jahre lang konnte die Schützengesellschaft "1354 Coburg" wegen der Pandemie kein Schützenfest veranstalten. Jetzt geht's wieder. Jedoch sei es „schier unmöglich, einen Bratwurststand zu finden. Kein Coburger Bratwurstbrater kann“, verkündete Platzmeister Stefan Schober am Mittwochabend den versammelten Schützen.

Lesen Sie mehr zu folgenden Themen:
Inhalt teilen

Oder kopieren Sie den Link: