Stadtpolitik
Can Aydin soll Dritter Bürgermeister werden
Can Aydin
Can Aydin soll die Nachfolge von Thomas Nowak antreten, der Ende März überraschend gestorben war. Der Posten des Dritten Bürgermeisters ist in Coburg hauptamtlich.
Foto: Simone Bastian
Coburg – Die SPD-Stadtratsfraktion schlägt ihren Newcomer Can Aydin für den Posten des Dritten Bürgermeisters vor. Gewählt wird voraussichtlich Anfang Juni.

Can Aydin, der demnächst seinen 32. Geburtstag feiern kann, soll die Nachfolge von Thomas Nowak antreten, der Ende März überraschend gestorben war. Der Posten des Dritten Bürgermeisters ist in Coburg hauptamtlich. Nowak war zuständig für die Bereiche Soziales, Kultur und Bildung.

"Herr Aydin ist ein junger, dynamischer und ambitionierter Nachwuchspolitiker mit Berufserfahrung an der Schnittstelle zur Kommunalpolitik sowie vielfältigem ehrenamtlichen Engagement", heißt es in der Mitteilung der SPD-Fraktion. "Sein bisheriger persönlicher Werdegang und sein ehrenamtliches Engagement lassen darauf schließen, dass er das Amt des berufsmäßigen 3. Bürgermeisters in Kontinuität der erfolgreichen Arbeit seiner sozialdemokratischen Vorgänger erfolgreich für die Bürgerinnen und Bürger unserer Heimatstadt Coburgs ausüben wird."

Von der Hauptschule zum Master-Absolventen

Can Aydin ist derzeit Direktionsbevollmächtiger für Kommunen bei der Versicherungskammer Bayern.  Sein Bildungsweg führte von der Hauptschule bis zum Masterabschluss "mit Leistungsmedaille", wie in der Pressemitteilung betont wird. Sein Bildungsweg motiviere Aydin, "bestmögliche Rahmenbedingungen für die Generation von Morgen mitzugestalten". 

Von der Haupt- über Real- und Fachoberschule führte der Bildungsweg an die Hochschule Coburg, wo er Versicherungswirtschaft studierte.  Schon im Berufsleben stehen, setzte er auf den Bachelor- noch den Masterabschluss drauf.  Der Hochschule ist er noch als Gastdozent verbunden.

Die Grünen wollen einen Kandidaten nominieren

Ehrenamtlich aktiv ist Can Aydin in der SPD, beim AWO-Kreisverband, im Bürgerverein Scheuerfeld und Round Table 151.  2014 kandidierte er erstmals für den Stadtrat. Seine Muttersprachen sind Deutsch und Türkisch, daneben spricht er Englisch. 

Die Fraktionen von CSU/JC und CSB haben der SPD das Vorschlagsrecht für den Posten des Dritten Bürgermeisters eingeräumt. Die Grünen haben angekündigt, mit Florian von Deimling einen eigenen Kandidaten zu nominieren. Weitere Vorschläge gibt es bislang nicht.  Gewählt werden soll dem Vernehmen nach in einer Sondersitzung am 2. Juni.

 

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