René Hähnlein gehört seit etwa eineinhalb Jahren dem BSW an, bei dem der Coburger Stadtrat auch als Landesgeschäftsführer Bayern firmiert. Jetzt baut das BSW seine Strukturen auch in Oberfranken aus und bringt sich für die Kommunalwahl 2026 in Position.
Nach Gründungen in Unterfranken, Mittelfranken, Oberbayern und Niederbayern hat das BSW seit vergangener Woche auch einen Bezirksverband Oberfranken. Hähnlein hat die Gründungsversammlung geleitet, die im Coburger Gasthaus „Schmittner’s“ stattfand. Laut einer Pressemitteilung nahmen rund 20 Mitglieder teil.
BSW in Coburg: der Plan für die Kommunalwahl
„Mit der Gründung des Bezirksverbands Oberfranken schließen wir eine wichtige Etappe unseres Strukturaufbaus in Bayern ab“, erklärt Kreisrat Herbert Müller, der auch dem Landesvorstand beisitzt. Ihr Ziel sei es, das BSW flächendeckend zu verankern.
Zum gleichberechtigten Vorsitz des neuen Bezirksvorstands wurden Hartmut Sommer und Kathi Deschan gewählt. Der Verband will nach eigenen Angaben die Arbeit der Ortsgruppen koordinieren und den Weg zur Kommunalwahl im März 2026 aktiv mitgestalten.
Was macht René Hähnlein? Wird er Spitzenkandidat?
An dieser Stelle kommt wieder René Hähnlein ins Spiel, der als Finanzverantwortlicher und Schriftführer ebenso dem geschäftsführenden Vorstand angehört. Für die kommende Kommunalwahl werde man eine eigene Stadtratsliste für Coburg aufstellen, bestätigt Hähnlein. „Das machen wir auf jeden Fall.“ Sein Name werde auch auf der Liste stehen – „aber ich muss nicht unbedingt der Spitzenkandidat sein.“
Nächstes Jahr am 8. März wird im Landkreis auch der Landrat gewählt. Wird das BSW auch hier einen Kandidaten nominieren? Darüber müsse man noch sprechen, sagt Hähnlein. „Grundsätzlich schließen wir das nicht aus.“ Ebenso sei es möglich, dass sie sich dazu entscheiden, einen Kandidaten der anderen Parteien zu unterstützen. Dem Stadtratsmitglied zufolge findet Mitte November für die Kommunalwahlen eine Nominierungsversammlung statt.












