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Nächste Hürde genommen
Endlich ein Radweg für die Uferstraße in Coburg
Bislang gibt es in der Uferstraße keinen separaten Radweg. Zumindest im Abschnitt zwischen Ernst-Faber-Straße (Brücke zum Globe) und der Wassergasse im Süden soll sich das bald ändern. Geplant ist, den Seitenstreifen, auf dem sich aktuell noch 55 Parkplätze befinden, zu einem Fahrradstreifen umzuwandeln, der in beide Richtungen befahren werden kann.
Bislang gibt es in der Uferstraße keinen separaten Radweg. Zumindest im Abschnitt zwischen Ernst-Faber-Straße (Brücke zum Globe) und der Wassergasse im Süden soll sich das bald ändern. Geplant ist, den Seitenstreifen, auf dem sich aktuell noch 55 Parkplätze befinden, zu einem Fahrradstreifen umzuwandeln, der in beide Richtungen befahren werden kann. // Foto: Oliver Schmidt
Coburg – Auf der wichtigen Nord-Süd-Achse soll ein sogenannter Zweirichtungsradweg entstehen. Gut 50 Parkplätze fallen deshalb weg. Der Finanzsenat beschäftigte sich jetzt mit den Kosten des Projekts.

Der geplante Radweg in der Uferstraße hat eine weitere bürokratische Hürde genommen. Der Finanzsenat hat das Projekt, für das etwas mehr als eine Million Euro veranschlagt sind, einstimmig abgesegnet. Was die baulichen Aspekte betrifft, hat in seiner Sitzung im Juli bereits der Bausenat seine Zustimmung gegeben.

Gut 50 Parkplätze fallen weg

Die Uferstraße stellt für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer eine wichtige Süd-Nord-Verbindung in Coburg dar. Doch bislang gibt es dort keinen separaten Radweg oder -streifen. Das soll sich jetzt zumindest im Abschnitt zwischen Ernst-Faber-Straße (Brücke zum Globe) und Wassergasse ändern. Geplant ist, den jetzigen Seitenstreifen, auf dem sich aktuell noch 55 Parkplätze befinden, in einen Radweg umzuwandeln. Der neue Radweg soll in beide Richtungen befahren werden können. Der Fachbegriff lautet deshalb: Zweirichtungsradweg.

In der Uferstraße ist geplant, den Seitenstreifen in einen Fahrradstreifen umzuwandeln. Etwas mehr als 50 Parkplätze würden dadurch wegfallen.
In der Uferstraße ist geplant, den Seitenstreifen in einen Fahrradstreifen umzuwandeln. Etwas mehr als 50 Parkplätze würden dadurch wegfallen. // Foto: Oliver Schmidt

Für das Teilstück zwischen Frankenbrücke und der Ernst-Faber-Straße sollen Radfahrer künftig übers ehemalige Güterbahnhofsgelände geleitet werden. Die Arbeiten für einen Radweg rund ums Globe sind bereits im Gange.

Was kostet der neue Radweg?

Laut Kostenberechnung des Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb aus dem Jahre 2024 wird mit Gesamtbaukosten in Höhe von 1.069.000 Euro gerechnet.

Hoffen auf kräftigen Zuschuss

Das Beschaffungsamt hat unterdessen einen Förderantrag gestellt. Ziel ist es, Mittel aus einer Fördermaßnahme namens „Richtlinie zur Bundesförderung kommunaler Klimaschutz (Kommunalrichtlinie)“ zu bekommen. Der Antrag befindet sich aktuell noch in der Prüfung. Beantragt wurde die Regelförderquote in Höhe von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

Die Uferstraße verläuft in Coburg parallel zur Bamberger Straße. Lkw nutzen sie auch als Zufahrt zur Firma Brose.
Die Uferstraße verläuft in Coburg parallel zur Bamberger Straße. Lkw nutzen sie auch als Zufahrt zur Firma Brose. // Foto: Oliver Schmidt

Nach dem Beschluss des Finanzsenats können jetzt bereits die weiteren Leistungsphasen für die bauliche Anlage des Radstreifens veranlasst werden. Die erforderlichen Mittel sollen in den Haushaltsjahren 2026 bis 2028 bereitgestellt werden.

Geplant ist ein Fahrradstreifen von drei Metern Breite. Abgetrennt von der Fahrbahn, soll die Zweirad-Fahrspur durch einen zehn Zentimeter hohen Bordstein abgegrenzt werden. 

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