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Coburg glänzt in Berlin
Innovationspreis für Messsystem-Neuheit der Hochschule
Innovator des Jahres
Camilla Wehnert von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und Prof. Dr. Thorsten Uphues vom Institut für Sensor- und Aktortechnik an der Hochschule Coburg nahmen die Publikumspreise für ihre Innovationen „KMU-KI Erfahrungszentrum“ und das „Mobile Messsystem Kalibot“ entgegen. // Oberfranken offensiv
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Coburg/Berlin – Bei der Gala „Innovator des Jahres“ feierte Oberfranken einen großen Erfolg: Gleich sechs Innovationen wurden ausgezeichnet. Herausragend dabei auch eine Neuheit der Hochschule Coburg.

Zwei der drei renommierten Publikumspreise gingen nach Oberfranken. Das mobile Messsystem „KaliBot“ des Instituts für Sensor- und Aktortechnik an der Hochschule Coburg und das KMU-KI-Erfahrungszentrum der Otto-Friedrich-Universität Bamberg wurden nach einem einmonatigen Onlinevoting mit über 36.000 Stimmen zum „Innovator des Jahres 2025“ ausgezeichnet.

Neben den beiden Publikumssiegern überzeugten auch vier weitere oberfränkische Projekte die Jury: das Future Lab Anima im Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg, der Atemtest zur Früherkennung von Dickdarmkrebs der VOC-Advanced Breath Diagnostics GmbH aus Forchheim, der Scuttler-Offroad-Rollstuhl des Tüftlers Martin Ebner aus Wiesenttal sowie das MINT-Zentrum in Hirschaid.

Seit 2017 wird der „Innovator des Jahres“ als größter Publikumspreis der deutschen Wirtschaft vom Netzwerk „Die Deutsche Wirtschaft“ (DDW) vergeben. Mit der Auszeichnung werden herausragende Beispiele für innovative Unternehmen, Persönlichkeiten und Standorte geehrt.

Bei der diesjährigen Verleihung im Berliner Hotel „Hilton“ stand erneut die Vielfalt unternehmerischer Innovationen im Mittelpunkt – von mittelständischen Betrieben und kreativen Unternehmerinnen und Unternehmern bis hin zu zukunftsweisenden Vorreitern aus allen Bereichen der Wirtschaft.

Luftaufnahme der Coburger Veste

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Zu den bisherigen Preisträgern zählen sowohl Weltmarktführer als auch mittelständische Unternehmen, Start-ups, Konzerne und ganze Regionen. Moderatorin Anna Schäfer führte durch die Preisverleihung und erhielt dabei oberfränkische Unterstützung: Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv e.V., überreichte die Urkunden an die Preisträgerinnen und Preisträger in der Kategorie „Innovationsort des Jahres“ – und überzeugte dabei das Galapublikum gekonnt von der Attraktivität Oberfrankens.

Ebert zeigte sich angetan von seiner Heimat: „Innovation liegt uns Oberfranken in der DNA: Von Karl von Linde, dem Pionier der Kühltechnik, über Oskar Rosenfelder, ohne den es das Tempotaschentuch nicht gäbe, Rolex-Gründer Hans Wilsdorf bis zu Levi Strauss, dem Erfinder der Blue Jeans: Diese Ideen aus Oberfranken tragen Menschen auf der ganzen Welt bei sich, in der Tasche oder am Körper. Ich wünsche mir, dass wir auch in Zukunft zum richtigen Zeitpunkt ein Stück Oberfranken dabeihaben – als Mut zur Idee, als Erfindergeist, als Antrieb für Neues!“

Die Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv wurde selbst bereits zweimal als „Innovationsort des Jahres“ ausgezeichnet und gewann 2022 und 2024 den renommierten Publikumspreis.

Innovator
Die Coburger Hochschule gewann einen der Publikumspreise mit dem Robotik-Messsystem "KaliBot". // Oberfranken offensiv

Coburg überzeugte mit „KaliBot“, dem mobiles Messsystem. Dieses revolutioniert die Welt der Robotik. Mehrere Roboter werden dabei präzise in einem gemeinsamen Koordinatensystem kalibriert – mit einer atemberaubenden Genauigkeit von unter 100 Mikrometern, feiner als ein menschliches Haar.

Würdigung für zukunftsweisende Lösungen

Jährlich zeichnet DDW mit dem „Innovator des Jahres“ innovative Regionen, Unternehmen und Organisationen aus, die zukunftsweisende Projekte und Lösungen vorantreiben. Oberfranken Offensiv e.V. ist Impulsgeber innovativer Projekte und setzt sich lösungsorientiert und aktiv für die regionale Entwicklung Oberfrankens ein. Im Verein engagieren sich Kommunen, Unternehmen, Institutionen, Verbände und Privatpersonen. 

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