Still und leise war am vergangenen Samstag Schluss. Der „Department Store“ von „Aachener“ hat für immer geschlossen. Spätestens zum 30. September soll die Immobilie leer geräumt sein und dem Eigentümer „besenrein“ übergeben werden.
Die Regale sind leer
Wie ein Blick durch die großen Schaufenster zeigt, dürfte dieser Zeitplan auch einzuhalten sein: Die Regale sind leer, nichts hängt mehr an den Kleiderständern.
Zudem war in den letzten Wochen ohnehin nur noch das Erdgeschoss als Verkaufsfläche genutzt worden.
50 Jahre Kaufhof in Coburg
Das Kapitel „Aachener“ währte nur neun Monate. Auf satte 50 Jahre hatte es zuvor hingegen der Kaufhof (später „Galeria Kaufhof“) gebracht. Eine echte Institution in der „Einkaufsstadt Coburg“. Doch als der Galerie-Konzern zum wiederholten Male in finanzielle Schieflage geriet, war die kleine Filiale in Coburg nicht mehr zu retten.
Als der Kaufhof in Coburg für immer seine Türen schloss, war das mit deutlich mehr Emotionen verbunden als jetzt beim Ende von „Aachener“.
An den Eingangstüren hängen seit dem Wochenende mehrere Zettel, auf denen eine Art „letzter Gruß“ an die Kundschaft zu lesen ist.
„Danke für die schöne Zeit!“
So heißt es dort unter anderem: „Liebe Kunden, das Team ,aachener Department Store' in Coburg bedankt sich für Ihre Treue und wünscht Ihnen für die Zukunft alles Gute!“
Und: „Danke für die schöne Zeit!“
Wie es mit dem Klotz an der Ecke Mohrenstraße/Hindenburgstraße weitergeht, der sich im Eigentum eines Fonds befindet, ist zurzeit noch völlig unklar. Gedankenspielen, wonach die Stadt die Immobilie kaufen könnte, hat Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) bereits vor etlichen Wochen eine klare Absage erteilt.
Lesen Sie auch:
















