Für rund 836.000 Beschäftigte der bayerischen Metall- und Elektroindustrie sind in Coburg die Verhandlungen in die zweite Runde gegangen.
Eine Demo der IG Metall führte von Kaeser Kompressoren auf den Schlossplatz. Thomas Kaeser, Vorstandsvorsitzender des Coburger Unternehmens, ist dabei Verhandlungsführer für die Arbeitgeberseite. Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Geld, 110 Euro mehr für Auszubildende sowie Regelungen zu Gewinnbeteiligung und Beschäftigungssicherung. Der bayerische IG-Metall-Bezirksleiter Hase erwartet nun ein Angebot der Arbeitgeber. Passe dieses nicht annähernd, seien auch Streiks denkbar. „Wer an den Azubis spart, spart genau am falschen Eck“, betonte einer der Demonstranten.
Scharfe Kritik übte er an Audis Entscheidung, künftig in den USA zu produzieren. Diese Sorge teilen auch viele andere: Sie befürchten, dass weitere Arbeitsplätze ins Ausland abwandern, und fordern angesichts steigender Preise eine gerechtere Beteiligung an den Gewinnen der Unternehmen.
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