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Insolvenz
Geschäft in Coburger Spitalgasse vor dem Aus?
Confiserie- und Süßwarenspezialist Hussel hat Insolvenz angemeldet
Anfang Februar, als der Confiserie- und Süßwarenspezialist Hussel einen Antrag auf Insolvenz gestellt hatte, war die Filiale in der Spitalgasse in Coburg noch geöffnet. // Oliver Schmidt
Coburg – Anfang Februar hatte der Confiserie- und Süßwarenspezialist Hussel einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Einen Monat später hat nun die Filiale in Coburg geschlossen – „vorerst“, wie es heißt.

Frühlingsgefühle in der Coburger Innenstadt? Zumindest in der Spitalgasse 15 hat sich jetzt ein Geschäft erst einmal in den Frühlingsschlaf verabschiedet …

Hussel in Coburg hat geschlossen

Die Filiale des Confiserie- und Süßwarenspezialisten Hussel hat geschlossen. Auf einem Plakat in der Tür ist zu lesen: „Kurzfristiger Frühlingsschlaf! Wir haben vorerst geschlossen“.

Hussel in Coburg
Dieses Plakat hängt in der (geschlossenen) Eingangstür der Hussel-Filiale in Coburg. // Nicole Schaffer

Im weiteren Text wird auf Hussel-Filialen verwiesen, die (noch) nicht geschlossen sind: in Plauen, Nürnberg und Aschaffenburg.

Insolvenz: Auch Arko und Eilles betroffen

Zur Erinnerung: Anfang Februar hatte Hussel einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Auch die Schwesterfirmen Arko und Eilles mussten diesen Schritt gehen. Alle drei Unternehmen gehören zur Deutschen Confiserie Holding.

Erste Insolvenz im Jahr 2021

Anfang Februar hieß es, dass vielleicht erneut die Rettung gelingen könnte. Denn bereits 2021 hatten Hussel, Arko und Eilles eine Insolvenz in Eigenregie beantragt. Als Grund wurden damals die Folgen der Corona-Krise genannt worden.

Dieses Insolvenzverfahren in Eigenregie war letztlich erfolgreich: Alle drei Firmen konnten weitergeführt werden.

Wer gehört alles zur Deutschen Confiserie Holding?

Die Firmen der Deutschen Confiserie Holding sind aus den Innenstädten der Bundesrepublik eigentlich kaum wegzudenken. Die Hussel GmbH als Confiserie- und Süßwarenspezialist, die norddeutsche Arko GmbH als Kaffeehändler und die Eilles GmbH & CO. KG als Teeverkäufer unterhalten deutschlandweit rund 300 Filialen.

Löhne und Gehälter vorerst gesichert

Einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ zufolge haben die drei Unternehmen mit Hauptsitz im schleswig-holsteinischen Wahlstedt rund 1200 Beschäftigte. Zumindest bis Ende April sollten deren Löhne und Gehälter über das Insolvenzgeld gesichert sein.

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