Denkmalpflege
Archäologen sichern die Spuren Coburger Geschichte
Vor und unterm Judentor werden neue Leitungen für Gas, Wasser, Strom, Fernwärme sowie Abwasserkanäle verlegt. So weit es geht, werden dafür vorhandene Gräben genutzt.
Foto: Simone Bastian
Coburg – Damit bei den Bauarbeiten am Ernstplatz und am Judentor auch ja nichts von den Schätzen der Vergangenheit verloren geht, sind Archäologen im Einsatz.

Das Vortor des Judentores wurde um 1900 herum abgebrochen. Nur die Fundamente sind noch übrig. Ein Teil davon ist gerade zu sehen: Große Bruchsteine in der Wand eines Schachts, der für neue Leitungen in der Judengasse auf Höhe des Netto-Markts aufgegraben wurde. Die Aufgabe von Thies Siems und Christoph Sonntag ist es, zu fotografieren, zu dokumentieren und notfalls sicherzustellen, was vorhanden ist – bevor es durch die Bauarbeiten verlorengeht.

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

Diesen Beitrag haben wir exklusiv für unsere PLUS-Abonnentinnen und Abonnenten erstellt. Mit PLUS bleiben Sie informiert und erfahren jeden Tag aufs Neue, was in Ihrer Region geschieht und was es bedeutet. Neugierig?

Mehr über PLUS lesen Sie hier.