Personalie
Neuer Chef will erfolgreichen Kurs fortführen
Nach dem Willen des neuen Geschäftsführers des Diakonieverbundes sollen die Angebote an Kindertagesstätten ausgebaut werden.
Nach dem Willen des neuen Geschäftsführers des Diakonieverbundes sollen die Angebote an Kindertagesstätten ausgebaut werden.
Monika Skolimowska/dpa/Archiv
Hans-Georg Müller (Mitte) löst Karl-Heinz Kuch (rechts) an der Spitze des Diakonieverbundes Kulmbach-Thurnau ab. Links im Bild: Dekan Friedrich Hohenberger.
Hans-Georg Müller (Mitte) löst Karl-Heinz Kuch (rechts) an der Spitze des Diakonieverbundes Kulmbach-Thurnau ab. Links im Bild: Dekan Friedrich Hohenberger.
Stephan Herbert Fuchs
F-Signet von Stephan Herbert Fuchs Fränkischer Tag
Kulmbach – Wechsel an der Spitze des Diakonieverbundes Kulmbach: Hans-Georg Müller folgt Karl-Heinz Kuch.

Hans-Georg Müller war zuletzt 17 Jahre lang Geschäftsführer des Diakonischen Werkes im sächsischen Kirchenbezirk Meißen-Großenhain. Dort habe er viele Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen der Wohlfahrtspflege gesammelt, sagte er bei seiner Vorstellung vor der Presse am Donnerstag in Kulmbach. Einen besonderen Schwerpunkt habe etwa der Ausbau der Kindertagesstätten sowie des Serviceangebots in der Gemeinschaftsverpflegung gebildet.

Allerdings ist Hans-Georg Müller ein waschechter Oberfranke. Er stammt aus Pretzfeld (Landkreis Forchheim) in der Fränkischen Schweiz. Dort ist er auch aufgewachsen, dorthin hat er immer noch familiäre Beziehungen. Besonders geprägt hat ihn auch seine fünfjährige Tätigkeit als Schatzmeister in der Süd-Diözese der evangelisch-lutherischen Kirche in Tansania.

Menschen sollen ganzheitlich begleitet werden

Oberstes Ziel von Hans-Georg Müller ist es, den erfolgreichen Kurs der Partnerunternehmen im Diakonieverbund Kulmbach-Thurnau fortzuführen. Ihm liege es besonders am Herzen, die Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen ganzheitlich zu begleiten. „Wir wollen auch denen eine Stimme geben, die sich von sich aus nicht äußern können“, sagte er.

Neue Wohngruppe für Jugendliche

Zu den großen anstehenden Projekten gehören unter anderem der Aufbau einer neuen Wohngruppe der Geschwister-Gummi-Stiftung für traumatisierte Jugendliche in Mainleus sowie die begonnene Sanierung und der Ausbau des evangelischen Wohnstifts der Diakonie mit Fertigstellung zum Jahresende. Eine echte Herausforderung wird in der Zukunft die Gewinnung von Fachkräften sein. Die Personalnot mache sich mittlerweile in allen Bereichen bemerkbar. Aktuell gebe es mehrere freie Stellen im Bereich der Pflege als auch in den Kinderbetreuungseinrichtungen.

„Der Macher der Diakonie geht in den Ruhestand“, sagte Dekan Friedrich Hohenberger mit Blick auf Karl-Heinz Kuch. Hohenberger gab zu bedenken, dass die Diakonie mit rund 800 Beschäftigten eine der ganz großen Arbeitgeber in der Stadt und im Landkreis Kulmbach ist, und freute sich, dass die „gute, solide und erfolgreiche Arbeit“ von Karl-Heinz Kuch weitergeführt wird.

Die Partner im Diakonieverbund

Partner im Diakonieverbund Kulmbach sind das Diakonische Werk der Dekanate Kulmbach und Thurnau, die Geschwister Gummi-Stiftung, die DIE KITA gGmbH und die Menüfaktur (DIAKO Oberfranken gGmbH). Die vier Unternehmen beschäftigen in den unterschiedlichsten Einrichtungen der Jugend-, Familien-, Alten- und Behindertenhilfe in den Beratungsdiensten bis hin zur Jugendwerkstatt und zum Familientreff in insgesamt 54 Einrichtungen zusammen rund 800 Mitarbeiter

 

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