Auszeichnung
Kulmbacher Biere holen drei Medaillen
Die Kulmbacher Brauerei kann sich über drei Auszeichnungen beim World Beer Award freuen.
Die Kulmbacher Brauerei kann sich über drei Auszeichnungen beim World Beer Award freuen.
Foto: Archiv/Alexander Hartmann
Kulmbach – Gleich drei Mal wurde die Kulmbacher Brauerei beim World Beer Award mit einer Medaille ausgezeichnet.

Wie in einer guten Küche sind das eigene Rezept, die Güte, aber auch der besondere Umgang mit den Zutaten die Grundlage für ein hervorragendes Bier. Das schreibt die Kulmbacher Brauerei in einer Pressemitteilung.

Dass die Mönchshof Braumeister ihr Handwerk sehr gut beherrschen und ausgezeichnete Spezialitätenbiere brauen, habe nun zum wiederholen Male die internationale Experten-Jury des „Word Beer Awards“ gewürdigt. So gingen gleich drei Medaillen an Mönchshof, darunter auch eine Goldene, die das Mönchshof Landbier zum Besten „Dortmunder Export“ der Welt kürt.

Darüber hinaus erhielt das Mönchshof Naturtrüb’s eine Silbermedaille in der Kategorie „alkoholfreie Biere“ – und das Mönchshof Zwickl eine Bronzemedaille in der Kategorie „Zwickl/Kellerbier“, jeweils auf nationaler Ebene.

Bier haltbar gemacht

Die Kategorie „Dortmunder Export“ bei den World Beer Awards ist als Synonym für das klassische Exportbier zu sehen. Der Name „Exportbier“ kommt aus der früheren Praxis, Bier für den Export länger haltbar zu machen. Um die Haltbarkeit zu erhöhen, wurde das Bier traditionell stärker eingebraut und später dann im fernen Land wieder auf normale Trinkstärke mit Wasser gestreckt.

Dies sollte unter anderem auch Transportkosten sparen, da Wasser vor Ort ja vorhanden war.

Wegen seines kräftigen Geschmacks und seines höheren Alkoholgehalts fand das etwas dunklere, malzbetonte Export aber bald auch unverdünnt in heimischen Märkten seine Liebhaber. In Dortmunder, Münchener und Wiener Brauart ist es bis heute als eigenständige Biersorte erhalten geblieben.

Das goldgelbe Mönchshof Landbier mit seinem traditionellen Exportbier-Charakter besteche auch nach Meinung der Jury durch seine Rezeptur, so die Brauerei: Der würzig-herbe Edelhopfen sorge für sein ausgeprägt vollmundiges Aroma. Die edle Sommergerste verleihe ihm seine leicht malzblumige Note. Spezielle Hefe aus eigener Reinzucht und schließlich das weiche Brauwasser aus den Quellen des Fichtelgebirges vollendeten diese Bierspezialität.

Kein Autofahrerbier mehr

Was das Mönchshof Naturtrüb’s so besonders macht, ist die ausgefallene Kombination aus naturtrübem, mildem und gleichzeitig alkoholfreiem Bier. Diese Brau-Spezialität wird in einem dafür eigens entwickeltem Brauverfahren, und gemäß dem bayerischen Reinheitsgebot, hergestellt. Das schonende Brauverfahren verleihe dem Naturtrüb’s eine ganz besonders milde, vollmundige und abgerundete Geschmacksnote, betont die Brauerei.

Man darf auch nicht vergessen, dass die Zeiten, in denen alkoholfreies Bier nur ein Autofahrer-Bier war, längst vorbei sind. Heute gibt es immer mehr Konsumenten, die sich für alkoholfreie Biere entscheiden.

Seit 2017 gehört das „Mönchshof Zwickl“ zum Mönchshof-Spezialitätensortiment. Seinen Ursprung hat diese naturtrübe Bierspezialität in der bayerischen Oberpfalz. Es zu brauen, galt als ein besonderes Privileg, das früher nur den „brauberechtigen Bürgern“ zukam. Hatte man dieses Recht einmal bekommen, durfte der Zwicklbrauer sein Wissen und seine besondere Rezeptur an die nachfolgende Generation weitergeben. Und genau auf Basis des überlieferten Wissens sei auch das Mönchshof Zwickl entstanden, so die Bauerei.

 

Ausgewählte Spezialmischung

Für das Zwickl werde eine fein ausgewählte Spezialmalzmischung verwendet, die unter anderem aus aromatischen Karamellmalzen wie „Eiche“ und „Ebenholz“ besteht. Erstmalig verwendeten unsere Braumeister für diese Brau-Spezialität unter anderem den Aromahopfen Hallertauer Saphir in mehreren, fein dosierten Hopfengaben.

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