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Kreativwettbewerb
Von der Stammtisch-Idee zum Bierwochen-Plakat
Der Stammtisch "Zur Hilde Marua“ stößt gemeinsam mit seinem Mitglied Rolf E. Huber und Birgit Reichardt von der Kulmbacher Brauerei auf das Siegerplakat der 75. Kulmbacher Bierwoche an.
Der Stammtisch "Zur Hilde Marua“ stößt gemeinsam mit seinem Mitglied Rolf E. Huber und Birgit Reichardt von der Kulmbacher Brauerei auf das Siegerplakat der 75. Kulmbacher Bierwoche an. // Kulmbacher Brauerei AG
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Kulmbach – Manchmal entstehen die besten Ideen dort, wo Menschen zusammenkommen – am Stammtisch. Genau so nahm das Siegermotiv für die 75. Kulmbacher Bierwoche seinen Anfang.
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Was in einer geselligen Runde unter Freunden in Mainroth im Landkreis Lichtenfels begann, prägt nun das Erscheinungsbild der diesjährigen Jubiläums-Bierwoche. Der Siegerentwurf stammt von Rolf E. Huber. Das teilt die Kulmbacher Brauerei in einer Pressemitteilung mit.

Gewinner ist Wahl-Oberfranke

Der im Ruhrgebiet geborene Wahl-Oberfranke lebt seit 2011 mit seiner Frau in der Region, arbeitet als selbstständiger Managementberater, engagiert sich  ehrenamtlich für die Freiwillige Feuerwehr Mainroth und ist Mitglied des Stammtisches „Zur Hilde Marua“. 

Die rund 30 Mitglieder treffen sich jede Woche an ihrem Lieblingsplatz, einem Holzpavillon in Mainroth. In diesem Jahr feiert der Stammtisch sein 25-jähriges Bestehen. Bei einer der Zusammenkünfte kam die Runde im Frühjahr auch auf das 75. Jubiläum der Kulmbacher Bierwoche zu sprechen.

So sieht das Siegermotiv zur Jubiläums-Bierwoche von Rolf E. Huber aus Mainroth aus.
So sieht das Siegermotiv zur Jubiläums-Bierwoche von Rolf E. Huber aus Mainroth aus. // Kulmbacher Brauerei AG

Sie diskutieren, was das Traditionsfest ausmacht, und einigten sich schnell auf einige Gestaltungsideen für eine aussagekräftige Bewerbung der Bierwoche: die Plassenburg sollte zu sehen sein, das gute Kulmbacher Bier, die einzigartige gute Atmosphäre der Bierwoche im Herzen der Stadt und natürlich das Jubiläum an sich.

Stammtischrunde prüft kritisch

Aus diesen Überlegungen entwickelte Rolf E. Huber am heimischen Computer erste Entwürfe. Sie mussten sich zunächst der kritischen Prüfung der Stammtischrunde unterziehen. Zwei Favoriten kristallisierten sich heraus, die er schließlich beim Wettbewerb einreichte.

„Wir fanden die Motive in unserer Runde zwar richtig gut gelungen, hätten aber niemals zu träumen gewagt, dass wir den Wettbewerb gewinnen“, schildert Huber, der erstmals überhaupt an einem Kreativwettbewerb teilgenommen hat.

Beruflich hat der in Mainroth heimisch gewordene Plakatgewinner mit Grafikdesign nichts zu tun. Seine gestalterischen Fähigkeiten eignete er sich in seiner Freizeit an. Er engagiert sich ehrenamtlich für die Freiwillige Feuerwehr, organisiert auch das jährliche Mainrother Sommernachtsfest und entwirft dafür die Plakate.

Für sein Siegermotiv zur Kulmbacher Jubiläums-Bierwoche kombinierte Rolf E. Huber eigene Illustrationen mit modernen KI-gestützten Werkzeugen. Daraus entstand ein eigenständiger Entwurf, der die Jury der Kulmbacher Brauerei überzeugte.

Die Entscheidung fiel jedoch alles andere als leicht. „Die eingereichten Entwürfe zeigen eine beeindruckende gestalterische Vielfalt – von klaren, reduzierten Ideen bis hin zu detailreichen Bildwelten. Genau diese Bandbreite macht den Wettbewerb jedes Jahr so spannend“, sagt Jurymitglied Birgit Reichardt. Unter rund 100 Vorschlägen setzte sich schließlich das Motiv von Rolf E. Huber durch.

Stimmige Gesamtkomposition

Ausschlaggebend waren die klare Identifikation mit der Kulmbacher Bierwoche und die stimmige Gesamtkomposition mit Bezug zum Jubiläumsjahr. „Das Siegerplakat schafft es, trotz moderner Gestaltungsmittel eine starke, authentische Verbindung zu Kulmbach herzustellen und die besondere Bedeutung der Bierwoche und ihrer Genusskultur für die Stadt spürbar zu machen“, so Reichardt.

Die Nachricht vom Wettbewerbssieg sorgte in Mainroth für eine große Überraschung: „Ich freue mich riesig, dass die Jury mein Motiv für das Jubiläumsplakat ausgewählt hat. Besonders schön ist, dass viele Ideen dafür an unserem Stammtisch entstanden sind“, sagt Rolf E. Huber.

Das macht der Sieger mit dem Preisgeld

Aus diesem Grund geht ein Teil der Siegprämie von 1.500 Euro an den Stammtisch „Zur Hilde Marua“ – und zwar in Form von Biermarken für die Kulmbacher Bierwoche. Denn der gemeinsame Besuch des Traditionsfestes zum Frühschoppen am zweiten Sonntag ist fester Bestandteil im Jahresprogramm der Runde. Den restlichen Betrag investiert Huber in einen DIN-A3-Farbdrucker. Künftig möchte er damit Plakate für die Feuerwehr und weitere ehrenamtliche Projekte selbst drucken.

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