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Schriftenreihe
Buchband zeigt Entwicklung des Armeemuseums in 25 Jahren
Die Plassenburg ist das Wahrzeichen Kulmbachs - und von einigen Orten im Landkreis aus zu sehen.
Das Armeemuseum auf der Plassenburg ist Thema des neuen Bands einer Schriftenreihe. // Mark Hildebrandt
Kulmbach – Ein Vierteljahrhundert wird das Armeemuseum Friedrich der Große auf der Plassenburg in diesem Jahr alt. Dieses Stück Geschichte findet jetzt in einem neuen Buch Niederschlag.

Der neue Band der Schriftenreihe „Die Plassenburg“ mit dem Titel „25 Jahre Armeemuseum Friedrich der Große auf der Plassenburg ob Kulmbach“ wird am Montag, 3. August, um 19 Uhr im Saal der Kulmbacher Kommunbräu der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Mit dieser Neuerscheinung setzen wir nach einigen Jahren Pause unsere traditionsreiche Schriftenreihe fort. Gleichzeitig dokumentieren wir ein bedeutendes Stück Museumsgeschichte und machen es dauerhaft einer breiten Öffentlichkeit zugänglich“, freut sich Peter Weith, Vorsitzender des Vereins Freunde der Plassenburg. Herausgeber des Werkes ist Bernd A. Windsheimer, auf dessen Sammlung die Gründung des Museums maßgeblich zurückgeht.

Das Armeemuseum Friedrich der Große wurde 1999 auf der Plassenburg eröffnet. Was mit etwas mehr als 400 Exponaten begann, hat sich in einem Vierteljahrhundert zu einer außergewöhnlichen Spezialsammlung mit heute rund 1400 Objekten entwickelt. Im Mittelpunkt steht die preußische Armee des 18. Jahrhunderts, zugleich werden auch deren bedeutende Gegenspieler Österreich, Frankreich und Russland berücksichtigt.

Der neue Band ist weit mehr als eine klassische Jubiläumsschrift. Auf mehr als 400 Seiten werden erstmals sämtliche Vitrinen des Museums mit dem Stand von 2024 ausführlich in Wort und Bild dokumentiert. Mehr als 650 Farbfotografien geben Einblicke in die außergewöhnlichen Bestände.

„Hinter jedem Exponat steht eine eigene Geschichte. Mit diesem Buch möchten wir diese Geschichten erzählen, die Objekte in ihre historischen Zusammenhänge einordnen und zugleich die Entwicklung des Museums über ein Vierteljahrhundert hinweg dokumentieren“, erklärt Herausgeber Bernd A. Windsheimer.

Ergänzt wird die Präsentation der Sammlung durch zwölf wissenschaftliche Fachbeiträge renommierter Autoren. Die Themen reichen von der Plassenburg als Garnison im 18. Jahrhundert über Grenadiermützen, Kanonen, Offiziersporträts, Husarensäbel und Feuerwaffen bis zu weiteren Facetten der europäischen Militär- und Kulturgeschichte.

„Wir sind stolz darauf, mit diesem Band ein Werk vorzulegen, das weit über das Jubiläum hinaus Bestand haben wird. Es zeigt zugleich, welche außergewöhnlichen kulturellen und historischen Schätze auf unserer Plassenburg zu entdecken sind“, so Peter Weith. 

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