Unterkünfte
Hebelt der Staat den Mietmarkt so aus?
Weil es für Asylbewerber zu wenige Unterkünfte gibt, wird auch um privaten Wohnraum geworben. Wer diesen zur Verfügung stellt, erhält eine stattliche Vergütung.
Symbolbild: Matthias Einwag
Alexander Hartmann von Alexander Hartmann Bayerische Rundschau
Kulmbach – Wer privaten Wohnraum für Asylbewerber bereitstellt, erhält in Kulmbach eine stattliche Miete. Bei der Aufnahme einer vierköpfigen Familie sind bis zu 3000 Euro im Monat möglich.

Es ist ein Problem, das zwar viele erkennen, das aber keiner ansprechen mag. Warum? Weil bei dem äußerst sensiblen Thema jede Äußerung fehlinterpretiert werden, es in der Öffentlichkeit schnell heißen könnte, dass man ausländerfeindlich sei. Der Thurnauer Bürgermeister Martin Bernreuther (CSU) ist das ohne Zweifel nicht. Er hält es allerdings für notwendig, „auf eine Fehlentwicklung aufmerksam zu machen“, die mit der Aufnahme von Flüchtlingen zu tun habe.

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