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BRK Kulmbach gibt Kurse
Kerzen & Co.: Wie Bürger für den Notfall vorsorgen können
Wie verhält man sich bei einem Stromausfall? Das BRK klärt in Kursen zur Notfallvorsorge auf. Symbolfoto: Christin Klose
Wie verhält man sich bei einem Stromausfall? Das BRK klärt in Kursen zur Notfallvorsorge auf. Symbolfoto: Christin Klose // 
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Kulmbach – Stromausfall, Hochwasser, Großbrand: Krisensituationen gibt es immer wieder – aber sind wir darauf vorbereitet? Das BRK Kulmbach bietet entsprechende Notfallkurse an.

Was passiert, wenn plötzlich der Strom ausfällt? Wenn nach einem Unwetter Straßen unpassierbar sind, Hochwasser ganze Ortsteile trifft oder ein größerer Chemieunfall die Einsatzkräfte über Stunden bindet?

Szenarien wie diese sind längst nicht mehr nur Gedankenspiele. Großbrände, Hochwasser, Stromausfälle, Pandemien und andere Krisen stellen die staatlichen Hilfeleistungssysteme immer wieder vor große Herausforderungen.

Zugleich hat der Zivil- und Katastrophenschutz in Deutschland angesichts der veränderten Sicherheitslage deutlich an Bedeutung gewonnen. Die Bundesregierung hat im Mai einen Pakt für den Bevölkerungsschutz beschlossen und will dafür bis 2029 insgesamt zehn Milliarden Euro bereitstellen. Modernere Ausstattung, bessere Warnsysteme und die Stärkung des Ehrenamts gehören zu den Schwerpunkten.

„Doch zum Bevölkerungsschutz gehört nicht nur, was Behörden und Einsatzkräfte leisten können. Auch die Bürger selbst sollen vorbereitet sein“, sagt BRK-Kreisgeschäftsführer Maximilian Türk.

BRK bietet Kurse an

Hilfe kann nicht überall gleichzeitig sein. Genau hier setzt das Bayerische Rote Kreuz (BRK) an. Es bietet – gefördert vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) – Kurse zur persönlichen Notfallvorsorge an. Das teilt der BRK-Kreisverband Kulmbach mit. Die zentrale Frage laute dabei: Kann ich mir selbst, meinen Angehörigen und vielleicht auch meinen Nachbarn helfen, bis professionelle Hilfe eintrifft?

Das BBK betont seit Längerem die Bedeutung dieser sogenannten Selbstschutz- und Selbsthilfefähigkeit. Eine Warnung könne besonders dann wirksam sein, wenn die Menschen sich vorher mit möglichen Gefahren und dem richtigen Verhalten beschäftigt hätten. Der aktuelle Ratgeber des Bundesamtes empfiehlt, sich grundsätzlich auf eine möglichst zehn Tage dauernde Selbstversorgung vorzubereiten. Auch ein Vorrat für drei Tage könne bereits helfen.

Dabei gehe es nicht darum, Angst zu schüren oder sich auf ein bestimmtes Katastrophenszenario festzulegen. Vielmehr sollten Bürger wissen, was im Ernstfall zu tun ist und welche Dinge zu Hause vorhanden sein sollten, heißt es in der BRK-Mitteilung.

Das BRK Kulmbach möchte dieses Wissen möglichst vielen Menschen vermitteln. Drei Termine für diese Kurse zur „Persönlichen Notfallvorsorge“ werden in Kulmbach angeboten: am 15. September, 10. November und 19. November 2026. Die Kurse werden vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gefördert.

Die Organisatoren appellieren an jeden, sich zu fragen: Bin ich auf Notfallsituationen vorbereitet und kann ich mir und meinen Angehörigen und Nachbarn helfen, bis organisierte Hilfe eintrifft? Wer sie im Ernstfall mit einem klaren „Ja“ beantworten kann, hat einen wichtigen Teil des Bevölkerungsschutzes bereits selbst übernommen.

Die kostenlosen Kurse können gebucht werden über die Internetseite des BRK Kulmbach unter www.brk-kulmbach.de.

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